Stadt greift durch
Strenge Biomüll-Regeln ab Mai 2025: Wann ungeleerte Tonnen und Kosten drohen
VonLisa Kleinschließen
Adrian Kilbschließen
Die Stadt Heilbronn geht härter gegen Müllsünder vor. Ab Mai 2025 dürfen weniger Störstoffe im Biomüll sein. Ungeleerte Tonnen und Mehrkosten drohen.
Die Stadt Heilbronn hat ab Mai 2025 strengere Vorgaben für die Trennung von Bioabfällen festgelegt. Bisherige Kontrollen haben gezeigt, dass immer wieder Störstoffe wie Plastik, Restmüll oder Verpackungen in den Biotonnen landen. Diese Verunreinigungen erschweren die Weiterverarbeitung zu Kompost und Biogas und können zudem die Umwelt massiv belasten.
Strengere Regeln für Biomüll in Heilbronn – mehr Kosten und ungeleerte Tonnen drohen
Die neue Bioabfallverordnung schreibt ab Mai 2025 vor, dass der Anteil an Störstoffen im Biomüll bei der Anlieferung an die Verwertungsanlagen nur noch maximal ein Prozent betragen darf. Noch liegt die Beanstandungsquote der kontrollierten Biotonnen laut bei etwa drei Prozent, heißt es vonseiten der Stadt.
Wird der künftige Ein-Prozent-Grenzwert überschritten, muss die Müllabfuhr die gesamte Ladung als Restmüll entsorgen. Verbrauchern drohen in dem Fall höhere Kosten. Die Änderung soll sicherstellen, dass die Qualität des Biomülls verbessert und die Umweltbelastung minimiert wird.
Rote Karte für falsche Entsorgung: Was die Menschen in Heilbronn beim Biomüll beachten müssen
Um die Einhaltung dieser neuen Regelung zu gewährleisten, setzt die Stadt Heilbronn auf strenge Kontrollen. Falsch befüllte Biotonnen werden nicht geleert und mit einer roten Karte versehen. Die Bürger haben dann die Möglichkeit, die Tonnen nachzusortieren oder sie gegen eine Gebühr als Restmüll abholen zu lassen. Ein spezielles Abfuhrfahrzeug mit einem Detektor überprüft die Tonnen auf Störstoffe, um sicherzustellen, dass die neuen Vorgaben eingehalten werden.
Damit die Bioabfälle effizient verwertet werden können, müssen die Heilbronner einige einfache Regeln beachten: In die Biotonne dürfen ausschließlich kompostierbare Abfälle wie Obst- und Gemüsereste, feste Speisereste, Kaffeefilter, Eierschalen und Papierservietten.
Materialien wie Kunststoffe, Metalle, Glas und Schadstoffe gehören hingegen nicht in den Biomüll. Zudem sollten die Menschen der Kätchenstadt auf die Verwendung von Plastiktüten, auch biologisch abbaubaren, verzichten, da diese in den Verwertungsanlagen nicht vollständig zersetzt werden können.
Dieser Text wurde unter Mithilfe einer Künstlichen Intelligenz erstellt.
Rubriklistenbild: © IMAGO/Laci Perenyi/Michael Weber


