Autofahrer aufgepasst

Gefahr für Diesel-Autos im Winter – ab bestimmten Temperaturen droht Motorschaden

  • Juliane Reyle
    VonJuliane Reyle
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Dieselkraftstoff kann im Winter einfrieren und Schäden am Motor verursachen. Autofahrer sollten einige Dinge beachten, um ihr Fahrzeug zu schützen.

Bei mildem Wetter in Deutschland haben Autofahrer meist wenig zu befürchten. Doch wenn die Temperaturen sinken, häufen sich die Gefahren im Straßenverkehr. Neben Glatteis, Rutschgefahr und schlechter Sicht durch vereiste Autoscheiben können sogar technische Schäden am Fahrzeug auftreten.

Neben einer Änderung an Tankstellen und neuen Kraftstoffen, auf die Autofahrer achten sollten, gilt es im Winter auch den Zustand des Sprits zu bedenken. Bereits ab 0 Grad können bei Dieselautos Probleme auftreten, wie der „ADAC“ warnt.

Diesel gefriert bei niedrigen Temperaturen: Darauf müssen Autofahrer achten

Dieselautos können im Winter Schwierigkeiten haben, besonders bei niedrigen Temperaturen. Paraffin-Partikel können bei Kälte „ausflocken“ und somit das Kraftstoffsystem verstopfen. Spezieller Winterdiesel sollte normalerweise helfen, doch manchmal versagt auch dieser bereits bei minus 7 Grad, wie der „ADAC“ schreibt.

Was passiert, wenn Diesel gefriert?

Diesel kann bei niedrigen Temperaturen einfrieren, da bestimmte Bestandteile des Kraftstoffs, insbesondere Paraffine, abkühlen und zu Kristallen werden. Bei niedrigen Temperaturen, um den Gefrierpunkt oder darunter, können diese Paraffine aus dem Diesel sich verfestigen. Diese Feststoffe können dann das Kraftstoffsystem blockieren und sogar für Schäden am Motor sorgen, wie der „ADAC“ schreibt.

Um ein Einfrieren des Diesels zu umgehen, können Autofahrer auf folgende Aspekte achten:

  • Auto warm halten – beispielsweise in Garage oder geschütztem Bereich unterstellen
  • Winter-Diesel tanken oder spezielle Zusätze hinzufügen
  • Falls vorhanden: Standheizung oder Kraftstoffheizung anmachen

Dieselfahrzeug im Winter: Ausflockung von Paraffin kann Schaden am Auto verursachen

Doch auch hochwertige Kraftstoffe und Additive sind keine Garantie gegen das Einfrieren. Ist der Diesel eingefroren, hilft nur Warten und langsames Auftauen in einer wärmeren Umgebung, wie „Focus“ schreibt. Eine Standheizung oder eine Kraftstoffheizung können helfen, den Kraftstoff warmzuhalten.

Springt ein Dieselfahrzeug bei Minusgraden im Winter nicht an, könnte eine Ausflockung des Paraffins im Kraftstoff die Ursache sein, schreibt der „ADAC“. Um die Außenspiegel vor dem Einfrieren zu schützen, gibt es übrigens einen Socken-Trick.

Rubriklistenbild: © Collage: echo24.de / Fotos: IMAGO/ ITAR TASS, IMAGO/ Panthermedia

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