Auto-Experten erklären

Feuchtigkeit im Wagen: Tipps für Autofahrer gegen beschlagene Scheiben

  • VonSophia Lavcanski
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Viele Autofahrer haben in der kalten Jahreszeit ein gemeinsames Problem: Feuchtigkeit im Auto. Auto-Experten erklären, woher sie kommt und was dagegen helfen kann.

In der kalten Jahreszeit gibt es viele Dinge, die Autofahrer beachten müssen. Das Auto muss nicht nur winterfest gemacht werden; es gibt auch einige Regeln und Gesetze fürs Autofahren im Winter, die zu hohen Bußgeldern führen können. Darüber hinaus gibt es auch viele weitere Hürden und Probleme, mit denen viele Menschen im Winter Probleme haben: Feuchtigkeit im Auto. Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) erklärt, wie es dazu kommt und was dagegen hilft.

Schimmel und Rost – Autofahrer sollten besonders auf Fußmatten achten

Besonders Fußmatten können im Auto zum Problem werden: Durch nasse Schuhe oder Kleidung saugen sie sich mit Feuchtigkeit voll und können im Auto zu Schimmel oder im schlimmsten Fall sogar zu Rost führen. Um das zu vermeiden, lohnt es sich besonders bei Schnee, immer die Schuhe vor dem Einsteigen abzuklopfen.

Des Weiteren empfehlen sich im Herbst und Winter Fußmatten aus Gummi, aus denen dann regelmäßig das Wasser zu entfernen ist, um Verdunstung zu verhindern. Beim Weiternutzen normaler Fußmatten sollte darauf geachtet werden, sie bei Nässe herauszunehmen und zu trocknen.

Undichte Stellen im Auto führen zu Nässe

Auch wenn Feuchtigkeit im Auto am häufigsten durch Kleidung hereingebracht wird, können auch undichte Stellen an Türen, Fenstern und Heckklappen dafür verantwortlich sein. An solchen Stellen sammelt sich laut dem ADAC gerne „Wasser in den Dämmmaterialien, wo es zu modern beginnt.“ Um das zu verhindern, sollten textile Bereiche im Fahrzeugboden und tief liegende Bereiche wie die Reserverad-Mulde auf Feuchtigkeit geprüft werden.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollten Autofahrer regelmäßig ihre Dichtungen pflegen. Ist es dafür schon zu spät, lohnt sich ein Gang zur Werkstatt, wo die Dichtungen ausgetauscht werden können.

Feuchtigkeit im Auto – richtiges Lüften kann Abhilfe schaffen

Nicht nur in Wohnungen sollte auf richtige Lüftung geachtet werden, um Schimmel zu vermeiden. Auch im Auto kann richtiges Lüften Wunder bewirken. Damit die Feuchtigkeit aus dem Auto entweichen kann, sollte die Heizung und die Gebläsegeschwindigkeit laut dem ADAC stark aufgedreht und die Klimaanlage angemacht werden. Diese Taktik funktioniert jedoch nur bei mehr als sechs Grad Außentemperatur.

Um Feuchtigkeit zu vermeiden, ist auch der richtige Stellplatz ausschlaggebend. Besonders schlecht durchlüftete Garagen, in denen sich feuchte Stellen oder Pfützen auf dem Boden bilden, sind für das Autoklima schädlich und lassen es auch nach dem Auslüften immer wieder feucht werden.

Feuchtigkeit im Auto vermeiden: Wasserabläufe reinigen und Laub entfernen

Damit das Auto von innen schön trocken bleiben kann, sollten auch die Wasserabläufe regelmäßig kontrolliert werden. Sowohl bei Schiebedächern als auch zwischen der Motorhaube und der Windschutzscheibe kann sich Laub und Schmutz sammeln, was den Regenwasserablauf verstopft.

Um die Schläuche zu testen, kann „eine kleine Menge Wasser in die Regenrinne“ gegeben werden. Wenn das Wasser stehen bleibt und nicht abfließt, sind sie verstopft und sollten dringend in einer Werkstatt repariert werden.

Rubriklistenbild: © Waldmüller/IMAGO

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