Sicherer unterwegs – weniger Kosten

Sprit sparen mit Trick: Das sollten Autofahrer gerade im Winter wissen

  • Juliane Reyle
    VonJuliane Reyle
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Ein Winterreifen-Trick senkt nicht nur den Spritverbrauch, sondern erhöht auch die Sicherheit beim Autofahren im Winter. Was muss beachtet werden?

Der erste Schnee in Baden-Württemberg hat zahlreiche Autofahrer überrascht und bereits für hunderte Unfälle gesorgt. Umso wichtiger ist es für Autofahrer, die Pflicht für Winterreifen zu beachten. Doch die speziellen Reifen sorgen nicht nur für mehr Grip und Sicherheit auf Schnee und Eis – sie können unter Umständen auch einen höheren Spritverbrauch verursachen – und Fahrer damit mehr Geld kosten. Doch mit einem einfachen Trick lässt sich das vermeiden, gleichzeitig steigt die Lebensdauer der Winterreifen. echo24.de verrät, wie das klappt.

Autofahrer sollten jedoch vorsichtig sein: Seit Oktober 2024 sind einige Winterreifen streng verboten und sollten nicht mehr genutzt werden, wie echo24.de bereits berichtete.

Luftdruck macht den Unterschied für Autofahrer: Wie spare ich Sprit mit den Winterreifen?

Der Schlüssel zu mehr Sicherheit und geringerem Spritverbrauch ist der richtige Reifendruck. Während viele Autofahrer den Luftdruck nur sporadisch überprüfen, kann er einen erheblichen Einfluss auf die Fahrleistung und den Kraftstoffverbrauch haben. Ein zu geringer Reifendruck verbraucht nicht nur mehr Sprit, sondern birgt Gefahr, schreibt „ADAC“. So hat bereits ein minimal höherer Reifendruck mehrere Vorteile, wie „Futurezone“ schreibt.

Der richtige Reifendruck senkt den Spritverbrauch und erhögt die Sicherheit beim Autofahren. (Symbolbild)

Der richtige Reifendruck sorgt für:

  • Mehr Grip: Auf glattem Untergrund wie Schnee oder Eis sorgt der richtige Reifendruck für mehr Stabilität. Der Reifen „schwimmt“ weniger und bietet besseren Halt.
  • Präzises Lenkverhalten: Ein optimaler Reifendruck verbessert die Lenkpräzision und sorgt für ein sichereres Fahrgefühl.
  • Kürzere Bremswege: Besonders wichtig im Winter: Der richtige Luftdruck verkürzt den Bremsweg und erhöht damit die Sicherheit.
  • Weniger Verschleiß: Ein gleichmäßiger Luftdruck verhindert ungleichmäßigen Abrieb und verlängert so die Lebensdauer der Reifen.
  • Geringerer Spritverbrauch: Durch den reduzierten Rollwiderstand bei optimalem Luftdruck lässt sich Sprit sparen.

Tipp für Winterreifen am Auto: Wie viel Luftdruck ist optimal?

Normalerweise geben die Reifenhersteller den Luftdruck vor. Doch ADAC-Experte Ruprecht Müller hat einen Tipp: „Aus Komfortgründen wird meist nur der Mindestdruck von den Herstellern angeben. Eine Erhöhung um 0,2 bar ist beim Komfort kaum zu spüren, reduziert aber den Kraftstoffverbrauch, ohne an Sicherheit einzubüßen.“

Von ABS bis TÜV: Diese Abkürzungen sollte jeder Autofahrer kennen

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Der maximal zulässige Druck darf jedoch nicht überschritten werden. Dieser ist in der Regel in der Betriebsanleitung oder auf einem Aufkleber an der B-Säule der Fahrzeugtür angegeben. Außerdem ist regelmäßige Kontrolle wichtig. Der Luftdruck im Reifen sollte bestenfalls einmal im Monat und vor längeren Fahrten überhüpft werden, wie der „ADAC“ schreibt. Welche Reifen sind eigentlich für Motorradfahrer im Winter Pflicht?

Rubriklistenbild: © Christin Klose/dpa

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