Narzissen, Tulpen, Krokusse

Gefährlich für Hunde und Katzen: Warum Sie diese Frühlingsblumen meiden sollten

  • Sandra Barbara Furtner
    VonSandra Barbara Furtner
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Wenn die Natur erwacht und die Frühblüher in voller Blüte stehen, erfreuen wir uns an deren Schönheit. Doch viele dieser beliebten Blumen sind für Vierbeiner giftig.

Auch wenn sie hübsch anzusehen sind: Einige Frühlingsblumen können giftig sein und ernsthafte Gesundheitsprobleme bei Hunden und Katzen verursachen. Diese sollten Sie am besten nicht in Ihrem Garten anpflanzen oder beim Spaziergehen mit Ihrem Vierbeiner meiden.

Diese Frühlingsboten sind für Hunde und Katzen giftig

Katzen schnuppern gerne an Blüten und Pflanzen. Achten Sie darauf, dass diese ungiftig sind. (Symbolbild)
  • Osterglocken (Narzissen): Alle Teile der Osterglocken sind giftig, insbesondere die Zwiebel. Der Verzehr kann zu Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen, Durchfall und sogar zu Herzproblemen führen.
  • Tulpen: Auch Tulpen sind giftig für Hunde und Katzen, vor allem die Zwiebel. Symptome einer Vergiftung können Erbrechen, Durchfall, vermehrter Speichelfluss und in schweren Fällen sogar Herzprobleme sein. Bei Tulpen in der Vase sollte immer das Wasser sorgfältig entsorgt werden.
  • Hyazinthen: Hyazinthen enthalten Stoffe, die für Ihre Tiere giftig sind. Symptome einer Vergiftung können Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen, Durchfall und Hautreizungen sein.
  • Maiglöckchen: Maiglöckchen sind extrem giftig, insbesondere die Beeren. Der Verzehr kann zu schweren Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Durchfall, Herzproblemen und sogar zum Tod führen.
  • Krokusse: Bestimmte Arten von Krokussen können giftig sein, insbesondere für Hunde. Symptome einer Vergiftung können Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen, Durchfall und in schweren Fällen Leberschäden sein.

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Es ist wichtig, darauf zu achten, dass Haustiere keinen Zugang zu den gefährlichen Blumen haben, sei es im Garten, im Haus oder während Spaziergängen. Wenn Sie vermuten, dass Ihr Haustier eine vergiftete Frühlingsblume gefressen hat oder Symptome einer Vergiftung zeigt, suchen Sie sofort einen Tierarzt auf. Eine schnelle Behandlung kann lebensrettend sein. Auch Blaualgen im Wasser sind eine tödliche Gefahr für Hunde. Für Katzen sind Lilien besonders giftig.

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Um das Risiko einer Vergiftung zu minimieren, können Haustierbesitzer alternative Frühlingsblumen wählen, die als ungiftig für Hunde und Katzen gelten, wie z. B. Gänseblümchen, Ringelblumen oder Veilchen.

  • Gänseblümchen: Diese zarten und hübschen Blumen sind nicht nur eine Freude für die Augen, sondern auch völlig ungiftig für Hunde und Katzen. Sie können bedenkenlos von ihren Tieren gefressen werden.
  • Ringelblumen: Ringelblumen sind nicht nur farbenfroh und attraktiv, sondern auch sicher für Haustiere. Sie sind eine ausgezeichnete Wahl, um Ihren Garten im Frühling aufzuhellen.
  • Veilchen: Diese duftenden Blumen sind nicht nur für Menschen angenehm, sondern auch für Hunde und Katzen ungiftig. Sie können eine schöne Ergänzung für Ihren Garten sein.

Rubriklistenbild: © Imago/Jam Press

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