Schlaue Vierbeiner

Diese elf Hunderassen sind vielleicht schlauer als Ihr Nachbar – belegt durch wissenschaftliche Tests

Ein Malinois drückt sich anschmiegsam gegen die Beine eines Soldaten.
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Der Malinois, auch bekannt als Belgischer Schäferhund ist – Erkenntnissen einer Studie von Dezember 2022 zufolge – die intelligenteste Hunderasse der Welt. Häufig wird diese kluge Rasse als Polizei- oder Schutzhund eingesetzt. Ihre Eigenständigkeit stellte der Malinois während verschiedener Tests unter Beweis: Neben dem Deutschen Schäferhund war es beim Belgischen Schäferhund am wahrscheinlichsten, dass er sich angesichts einer unlösbaren Aufgabe nicht an seinen Besitzer wandte.
Border Collie mit Frisbee im Maul.
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Der sensible Border Collie gilt als eine der intelligentesten Hunderassen. Lange Zeit galt er sogar als die schlauste Rasse überhaupt. Aufgrund seiner Cleverness ist er ein prädestinierter Hund für Hundesportarten wie Agility oder Obedience. Sein „Will to please“ (der Wille, seinem Menschen zu gefallen) sorgt dafür, dass der Border Collie aufblüht, wenn er zusammen mit seinem Besitzer Aufgaben lösen darf. Der früher meist als Schäferhund eingesetzte Border Collie ist heute ein beliebter Familienhund.
Porträt eines auf einer Bank in Cleadon Hills stehenden Pudels an einem sonnigen Tag.
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Pudel sind nicht nur beliebte Familienhunde, sondern zeichnen sich durch ihre außerordentliche Klugheit und die überdurchschnittliche Lernfähigkeit aus. Der aus Frankreich stammende Rassehund wird oft als Rettungshund, Leichenspürhund oder als Blindenführhund eingesetzt. Wegen ihrer besonderen Sensibilität eignet sich der Pudel zudem hervorragend als Therapiehund.
Ein Polizist mit einem Polizeihund an der Leine.
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Wie bereits sein Name verrät, hatte der Deutsche Schäferhund ursprünglich die Funktion eines Hütehundes. Seine hohe Intelligenz machen sich heutzutage vor allem Polizei, Militär und Zoll zunutze: Mit seiner Lernfähigkeit, einem ausgeprägten Gehorsam und der Gefügigkeit hat der treue Schäferhund das perfekte Zeug zum Diensthund. Er besitzt nicht nur ein ausgeglichenes Temperament, sondern ist auch für seine Aufmerksamkeit, Nervenstärke und Selbstsicherheit bekannt.
Menschen streicheln einen Hund in einer Gruppentherapiesitzung.
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Nicht grundlos sehen wir den beliebten Golden Retriever oftmals als Blindenführhund oder als Begleithund für Gehörlose. Auch als Rettungshund eignet sich diese geduldige, ruhige und achtsame Hunderasse besonders gut. Ihre erstaunliche Intelligenz gepaart mit Gutmütigkeit bringen die liebenswürdigen Goldies gerne in ihre Besitzerfamilien ein.
Portrait einer Dobermann Hündin.
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Seinem Ruf als aggressiver Hund zum Trotz überzeugt der Dobermann durch Cleverness, Aufmerksamkeit und Mut. Als Diensthund der Polizei oder Bundeswehr kann er seine Talente nutzbringend einsetzen. In der Zucht wird der charakterliche Schwerpunkt heute auf Ruhe und Freundlichkeit gelegt. Mit seiner gelehrigen, ausdauernden und aufmerksamen Art überzeugt er Hundekenner auch als loyaler Begleiter von sich. Eine gute und geduldige Erziehung kitzelt aus dem Dobermann außerdem einen Familienhund hervor.
Ein Shetland Sheepdog, stehend auf einem Felsen.
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Der Shetland Sheepdog, auch Shelti genannt, ist für sein intelligentes, gutmütiges und lernwilliges Wesen bekannt. Ein ausgeprägter „Will to please“, schnelle Auffassungsgabe und Spaß am Lernen dominieren seine Art. Diese Fähigkeiten setzt der Shetland Sheepdog als Hütehund, Begleithund, Rettungshund oder Therapiehund ein. Der Shelti wird oftmals als besonders sensibel beschrieben. Er ist beispielsweise in der Lage, die Stimmung seiner Familie zu erkennen und ist stets darauf bedacht, diese– falls nötig – zu verbessern.
Labrador Retriever: Mehrere Hunde sitzen in der Wiese.
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Als eine der beliebtesten Hunderassen hierzulande zeichnet sich der Labrador Retriever durch seine Intelligenz und Gutmütigkeit aus. Er strebt danach, seinen Besitzern zu gefallen, und wird oft als Drogenspürhund, Rettungshund oder Blindenhund eingesetzt. Dank seines aufmerksamen und lernwilligen Charakters, der jedoch stets von Freundlichkeit geprägt ist, erledigt er diese Aufgaben äußerst gewissenhaft.
Ein reinrassiger Rottweiler springt während eines Agility Trainings über ein Hindernis.
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Intelligent, ausdauernd und furchtlos: So kennt man den Rottweiler. Auch Polizei und Militär schätzen ihn für diese Eigenschaften. Der gehorsame Rassehund kann Situationen selbstständig bewerten und punktet mit einem starken und aufmerksamen Charakter. Sein starker Beschützerinstinkt hat ihm in einigen Bundesländern den Status eines Listenhundes beschert. Dennoch gilt er als anhänglich und kinderlieb. Der Rottweiler wird ausschließlich Hundekennern mit langjähriger Erfahrung empfohlen.
Porträt eines Australian Cattle Dog, der in einer Blumenwiese steht.
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Der intelligente Australian Cattle Dog liebt es, zu lernen: Er eignet sich mit Vorliebe die unterschiedlichsten Tricks und Fähigkeiten an. Als Treib- und Wachhund scheut er auch die Konfrontation mit körperlich überlegenen Bullen nicht. Mit konsequenter Erziehung und guter Führung durch einen erfahrenen Hundebesitzer wird aus dem Australian Cattle Dog ein loyaler Begleiter.
  • Sophie Kluß
    VonSophie Kluß
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Die Intelligenz spielt bei der Wahl des richtigen Hundes auch eine Rolle. Mithilfe von Tests wird festgestellt, wie clever eine Fellnase ist. Welche Rassen besonders gut abschneiden.

Neben den elf tollpatschigsten Hunderassen gibt es auch Hunde, die – rein wissenschaftlich betrachtet – als besonders intelligent gelten. Lernen macht ihnen Freude und zu ihrem Glück benötigen sie nicht nur körperliche, sondern auch geistige Auslastung.

Die Intelligenz von Hunden mag für so manchen verliebten Besitzer eine subjektive Entscheidung sein. Einige betrachten Sensibilität als Ausdruck von Intelligenz, während andere schnelles Befehlserlernen als Zeichen von Klugheit sehen. Jeder Hund ist einzigartig, und das Fehlen einer Rasse in unserer Galerie bedeutet nicht, dass Vertreter dieser Rasse nicht äußerst intelligent sein können.

Hunde können sprechen, aber nur mit denen, die auch zuhören können.

Orhan Pamuk, türkischer Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger

Wie misst man die Intelligenz bei Hunden?

Doch wie wird überhaupt festgestellt, wie intelligent ein Hund auf wissenschaftlicher Ebene ist – oder auch nicht. Der bekannte Hundepsychologe Dr. Stanley Coren hat in seinem Buch „The Intelligence of Dogs“ unterschiedliche Parameter der Intelligenz-Forschung bei Hunden beschrieben. Folgende drei Aspekte hat er dabei als am wichtigsten markiert:

1. Instinktive Intelligenz: Dabei soll der Hund Aufgaben ausführen, die in seinen Genen veranlagt sind und für die er gezüchtet wurde, beispielsweise das Hüten von Herden.

2. Gehorsams- und Arbeitsintelligenz: Hierbei untersuchen Wissenschaftler, wie gut Hunde die von Menschen beigebrachten Aufgaben verstehen und ausführen.

3. Problemlösungs- und Anpassungsfähigkeit: In diesem Bereich dreht sich alles darum, wie unabhängig der Hund in der Lage ist, zu denken und Probleme damit eigenständig zu lösen.

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