Enkelkinder als Druckmittel

„Erpresst König Charles“: Neue Anschuldigungen gegen Prinz Harry nach TV-Interview

  • Susanne Kröber
    VonSusanne Kröber
    schließen

Keine Entspannung im Verhältnis zwischen Prinz Harry und König Charles. Nutzt Harry seine Kinder Archie und Lilibet jetzt, um seinen Vater zu Zugeständnisse zu zwingen?

Montecito – Als Prinz Harry (39) und Meghan Markle (42) sich 2020 aus der britischen Königsfamilie zurückzogen und nach Kalifornien auswanderten, war ihr Sohn Archie gerade mal ein Jahr alt. Tochter Lilibet (3) kam in Montecito zur Welt, wo das Paar inzwischen eine luxuriöse Villa bewohnt. Dementsprechend selten hat König Charles (75) seine Enkel bisher gesehen, die kleine Lilibet soll ihr Opa sogar erst ein einziges Mal zu Gesicht bekommen haben.

„Ein Messer oder Säure“: Prinz Harry fürchtet in England um die Sicherheit seiner Familie

Und auch wenn Charles III. die Kinder von Prinz William (42) und Prinzessin Kate (42) regelmäßig treffen kann, vermisst König Charles natürlich dennoch Archie und Lilibet. Und genau das will sich Prinz Harry jetzt offenbar zunutze machen, wie GB-News-Kommentator Lee Harris anprangert. Ausgangspunkt sind Harrys Aussagen in der neuen ITV-Dokumentation „Tabloids On Trail“ (dt.: „Auf der Spur der Boulevardpresse“).

Prügel, Drogen, Poolparty: Prinz Harrys Eskapaden in Bildern

Zu Prinzessin Dianas (36, † 1997) Lebenzeiten ging alles seinen Gang. Nach ihrem tragischen Tod, war Prinz Harry aus der Bahn geworfen. Im zarten Alter von 14 Jahren rauchte er zum ersten Mal einen Joint. Danach ging es weiter mit wilden Partys, Alkohol und Mädchen. Als Prinz Harry seinen 18. Geburtstag feierte, bestand noch Hoffnung. Damals sagte er in einem Exklusiv-Interview mit der britischen Nachrichtenagentur Press Association, dass er seine Drogen- und Alkoholexzesse als Minderjähriger zutiefst bereue. Seine Eskapaden seien „ein Irrtum gewesen“ und er wolle sich fortan lieber wohltätigen Zwecken widmen.
Prinz William, Prinz Harry, Prinz Andrew am Christmas Day vor der  Kirche in Sandringham, Norfolk.
In „Spare“ beschreibt Prinz Harry seine erste Liebhaberin Sasha Walpole als „ältere Frau“, dabei war sie nur zwei Jahre älter als er (Fotomontage).
Harry besucht bis 2003 das Eton College.
Prügel, Drogen, Poolparty: Prinz Harrys Eskapaden in Bildern

Mehr News aus der Welt der Unterhaltung gibt es in unserer neuen Merkur.de-App. Weitere Informationen zur App gibt es hier.  Alternativ bietet auch unser neuer Whatsapp-Kanal beste Unterhaltung.

Im Interview mit der Journalistin Rebecca Barry hatte Prinz Harry erklärt, dass er Ehefrau Meghan aus Angst vor Anschlägen nicht mehr mit nach England nehmen möchte. Alles, was es bräuchte, sei ein Einzeltäter. „Ob es ein Messer oder Säure ist, was auch immer. Das sind Dinge, die mir wirklich Sorgen bereiten. Das ist einer der Gründe, warum ich meine Frau nicht in dieses Land zurückbringen werde“, so Harry. Gleiches dürfte natürlich für seine Kinder Archie und Lilibet gelten

„Wenn ich das nicht haben kann, kannst du deine Enkelkinder nicht sehen“: Verhält sich Prinz Harry egoistisch?

Hintergrund für Prinz Harrys Bedenken ist sein Sicherheitsstatus, der herabgestuft wurde, nachdem Harry und Meghan ihre royalen Pflichten niedergelegt hatten. Anfang des Jahres hatte Prinz Harry vor Gericht den Streit um Polizeischutz verloren. Harrys neues Interview hält Lee Harris deshalb für egoistisch. „Er erpresst König Charles emotional, indem er sagt: ‚Schau, ich möchte den Schutz bekommen, wenn ich mit meiner Frau nach Großbritannien komme, weil wir das Gefühl haben, angegriffen zu werden oder was auch immer‘“, zitiert Express den Kommentator.

Nutzt Prinz Harry seine Kinder als Druckmittel, damit ihm König Charles einen höheren Sicherheitsstatus ermöglicht? (Fotomontage)

Das müsse jetzt König Charles ausbaden. „Ihm [Prinz Harry] wurde gesagt, dass er das nicht haben kann. Und er hat gesagt: ‚Okay, wenn ich das nicht haben kann, kannst du deine Enkelkinder nicht sehen.‘“ Spätestens 2027 muss Prinz Harry überlegen, ob er seine Sicherheitsbedenken über Bord wirft. Dann finden in Birmingham die Invictus Games statt, doch es könnte auch „negative Aufmerksamkeit erregen“, wenn Prinz Harry Archie und Lilibet mit nach England bringt. Verwendete Quellen: instagram.com, express.co.uk, gbnews.com

Rubriklistenbild: © JUSTIN TALLIS/AFP/Terry Harris/POOL