Rotstift angesetzt

Prinz William legt sich mit Königin Camilla an: Streichung von Gehaltsliste

  • Annemarie Göbbel
    VonAnnemarie Göbbel
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Laut Finanzbericht hat Prinz William die Schwester Königin Camillas von der Gehaltsliste gestrichen. Ob er das vorher mit König Charles besprochen hat?

London – Es ist nur wenige Tage her (23. Juli), da zeigte der jährliche Finanzbericht, dass sich die Royals um König Charles III. (75) über einen stattlichen Geldsegen freuen dürfen. Auch Prinz William konnte sich über ein sattes Plus aus seinen Geldtöpfen freuen. Im neuen Jahresbericht wurde auf der anderen Seite auch der Rotstift angesetzt. Eine Streichung durch den Thronfolger dürfte Königin Camilla (77) ganz und gar nicht gefallen haben.

König Charles schätzt die professionelle Arbeit von Camillas Schwester Annabel Elliot

Nach König Charles Heirat mit seiner einstigen Geliebten Camilla Parker Bowles im Jahr 2005 tauchte die Schwester der heutigen Königin, die gelernte Innenarchitektin und Antiquitätenhändlerin Annabel Elliot (75), erstmals auf, als der Monarch sie zur Chefarchitektin seiner Anwesen ernannte. Im Jahr 2022 kam zwar den Verdacht der Vetternwirtschaft auf, doch gab es keine Beweise. Prinz William lehnte es dennoch ab, Elliot weiter auf die Gehaltsliste des Herzogtums Cornwalls, das ihm zugeteilt ist, zu setzen.

Vom „Rottweiler“ zur Queen Consort – Camillas weiter Weg zur Krone

Das Bild zeigt sie 2006 mit ihrem Vater Major Bruce Shand Wiltshire.
Prinz Charles besucht mit Camilla die Karibik und düst mit ihr im Auto durch Havanna
King Charles und Queen Camilla 1975 beim Verlassen des New London Teatre in Drury Lane.
Herzogin Camilla (Archivfoto vom 24.11.2007) und ihren früheren Ehemann Andrew Parker Bowles (Archivfoto vom 06.05.2006)
Vom „Rottweiler“ zur Queen Consort – Camillas weiter Weg zur Krone

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„Quellen bestätigten, dass Prinz William Frau Elliot nicht mehr beschäftigt, obwohl das nichts mit ihrer Arbeitsleistung zu tun hat“, berichtete „The Telegraph“. Palastinsider raunten, dass die Arbeit der Schwester durchaus als erfüllt angesehen werden könne, zudem habe sie ihr Wissen inzwischen an Mitarbeiter weitergegeben.

Nach zwei Jahrzehnten im Dienst der Krone ist plötzlich Schluss für Annabel Elliot

Charles III. hatte Annabel Elliot als Chefdesignerin für seine Anwesen geholt und ihr im Gegenzug für ihre Leistungen im Laufe der Jahre mehrere hunderttausend Pfund aus dem Topf des Herzogtums Cornwell für ihre Arbeit gezahlt. Doch seit seiner Krönung ging das Herzogtum, so will es die Tradition, an den Prinzen von Wales und damit an Prinz William über.

„Im Zeitraum bis zum 8. September 2022 zahlte das Herzogtum Frau Annabel Elliot, der Schwägerin des 24. Herzogs von Cornwall, im normalen Geschäftsverlauf und zu marktüblichen Konditionen 19.625 Pfund (23.257 Euro) für Gebühren und Provisionen sowie 12.316 Pfund (14.595 Euro) für den Kauf von Möbeln, Einrichtungsgegenständen und Einzelhandelswaren für Ferienunterkünfte, Büros und Kindergärten des Herzogtums Cornwall“, hieß es zuletzt.

Prinz William hat zwar das Recht, Annabel Elliot von der Gehaltsliste zu nehmen, doch macht er sich damit schwer unbeliebt bei seinem Vater und Camilla (Fotomontage).

Doch im neuen Jahresbericht fließt plötzlich kein Geld mehr an Annabel Elliot, die zuvor Immobilien in den luxuriösen Miethäusern des Herzogtums Cornwall in Cornwall, Wales und auf den Scilly-Inseln ausgestattet und modernisiert hat. Dafür erhielt sie eine Provision sowie eine Rückerstattung für Auslagen, schreibt The Telegraph. Eine Ausschreibung hat es offenbar nie gegeben.

Wie Camilla oder König Charles das finden, wurde bisher nicht bekannt. Allerdings verbindet Königin Camilla und Annabel eine enge Beziehung, die Schwestern setzten eine Sommertradition fort, indem sie am 10. Juli gemeinsam Wimbledon besuchten. Es ist jedoch bekannt, dass der Regent Angriffe auf Camilla nicht duldet, es dürfte daher nicht das angenehmste Gespräch zwischen König und Thronfolger werden. Verwendete Quellen: telegraph.co.uk, people.com

Rubriklistenbild: © IMAGO / Mikolaj Barbanell & Javier Garcia/Imago