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Nach „Trooping the Colour“-Auftritt: Darum schafft Prinzessin Kate nicht das Pensum von König Charles

  • Annemarie Göbbel
    VonAnnemarie Göbbel
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König Charles und Prinzessin Kate legten glanzvolle Auftritte bei „Trooping the Colour“ hin, doch König Charles ist so gut wie zurück im Amt. Warum nicht Kate?

London – Während Prinzessin Kate (42) zu „Trooping the Colour“ nach monatelanger Abwesenheit einen Auftritt wie Phoenix aus der Asche hinlegte, sah König Charles (75) am Tag seiner großen Geburtstagsparade ziemlich angestrengt aus. Beide Royals haben nie offiziell gemacht, an welcher Krebsart sie leiden, doch beide müssen sich bis heute einer präventiven Chemotherapie unterziehen. Warum läuft es bei der Prinzessin von Wales – was die Frequenz ihrer Auftritte anbelangt – offenbar nicht so gut, wie beim Monarchen?

Die Krebserkrankungen König Charles III. und Prinzessin Kates sind in keiner Hinsicht vergleichbar

Bei König Charles scheint es gut zu laufen. Nach „Trooping the Colour“ am Samstag war er bereits am Montag (17. Juni) wieder am Start und nahm als Oberhaupt der Briten neben Königin Camilla (76) und Prinz William (41) am traditionellen Garter Day. Viel Pause bleibt dem Regenten nicht, um durchzuschnaufen, ab dem 18. Juni findet das jährliche Royal Ascot statt, bei dem der König bereits mitgeteilt hat, kommen zu wollen.

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Prinzessin Kate teilte in einem Video am 22. März den Schock über ihre Krebserkrankung mit der ganzen Welt.
Etwas mehr als einen Monat bevor Kate ihre Diagnose offenlegte, gab der Palast bekannt, dass bei König Charles eine unbekannte Krebsart diagnostiziert worden war.
Ebenfalls im Januar 2024 gab Sarah „Fergie“ Ferguson bekannt, dass bei ihr Hautkrebs diagnostiziert worden sei, nur wenige Wochen nachdem sie mitgeteilt hatte, dass sie wieder einige Wochen zuvor Brustkrebs besiegt hatte.
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Prinzessin Kate hingegen hatte gleich vorausschauend am Tag vor ihrer Teilnahme an der Geburtstagsparade schriftlich mitgeteilt, dass ihr Ausflug nicht die Rückkehr zu ihren Pflichten bedeute. Vielmehr habe sie die „Hoffnung, im Laufe des Sommers ein paar öffentliche Auftritte wahrzunehmen“, drückte sie sich vorsichtig aus, um keine falschen Erwartungen zu wecken.

König Charles: Keine näheren Angaben zur Krebsart

König Charles hatte sich am 26. Januar in der London Clinic einem Eingriff wegen einer gutartigen Prostatavergrößerung unterzogen. Dabei sei ein weiteres Problem festgestellt worden, berichtete der Buckingham-Palast. „Nachfolgende diagnostische Tests haben eine Form von Krebs nachgewiesen“, hieß es weiter. Details wurden nicht genannt. Britische Medien wie die BBC berichteten, es handele sich nicht um Prostatakrebs.

Prinzessin Kate kündigte an, von Tag zu Tag entscheiden zu wollen

Prinzessin Kates Auftritt bei Trooping the Colour wirkte mühelos, im Gegensatz zu König Chares III., der stellenweise deutlich angestrengter wirkte (Fotomontage).

Alle bevorstehenden Ausflüge würden davon abhängig gemacht, wann sie sich dazu in der Lage fühle und was ihr medizinisches Team davon halte. Die Prinzessin von Wales sagte in der Nachricht, dass sie gute Fortschritte mache, aber jeder, der sich einer Chemotherapie unterziehe, wüsste, dass es gute und schlechte Tage gebe. „An diesen schlechten Tagen fühlt man sich schwach, müde und muss nachgeben“, hatte sie mitgeteilt.

Prinzessin Kate beschrieb ihre Behandlung als „fortlaufend“ und sagte, sie werde „noch ein paar Monate“ dauern. König Charles setzt seine Behandlung ebenfalls fort, scheint aber womöglich etwas günstigere Bedingungen zu haben. Zudem, so konnte man es der Einschätzung Camillas entnehmen, beachte König Charles offensichtlich nicht immer das, was sein Ärzteteam ihm rate. Verwendete Quellen: people.com, mirror.co.uk, Instagram

Rubriklistenbild: ©  James Manning/dpa & IMAGO / i Images