Britische Royals

Royale Geheimwaffen: Wen Prinz William in den königlichen Dienst stellen will

Prinz William vertraut derzeit auch auf die Unterstützung seiner Familie - allerdings nicht offiziell. Sie sind seine Geheimwaffe für inoffizielle Royal-Events.

London – Prinz William (42) wird aktuell mit der britischen Monarchie ein wenig allein gelassen. Sein Vater, König Charles III. (75), kann wegen seiner Krebserkrankung nicht so viele Termine wahrnehmen, wie er gern möchte. Prinzessin Kate (42) fällt ebenfalls wegen einer Krebsbehandlung aus und Prinzessin Anne (73), die als eine der aktivsten Mitglieder der Königsfamilie gilt, erholt sich weiterhin nach einem Unfall mit einem ihrer Pferde. William vertraut deshalb gerade auf zwei andere Royals.

Prinz William: Seine Cousinen sind seine – inoffizielle – Stütze

Für die Termine, die Prinz William, welcher kürzlich ein nie zuvor gesehenes Hochzeitfoto teilte, aktuell absolvieren muss, bräuchte es eigentlich zwei oder drei Kronprinzen gleichzeitig. Gut, dass der Prinz von Wales Unterstützung aus der Familie bekommt. Seine Cousinen, Prinzessin Beatrice (35) und Prinzessin Eugenie (34), sind aktuell des Öfteren zu sehen – offiziell soll das allerdings nicht werden, da die Töchter von Prinz Andrew (64) keine arbeitenden Mitglieder des Königshauses sind.

Prügel, Drogen, Poolparty: Prinz Harrys Eskapaden in Bildern

Zu Prinzessin Dianas (36, † 1997) Lebenzeiten ging alles seinen Gang. Nach ihrem tragischen Tod, war Prinz Harry aus der Bahn geworfen. Im zarten Alter von 14 Jahren rauchte er zum ersten Mal einen Joint. Danach ging es weiter mit wilden Partys, Alkohol und Mädchen. Als Prinz Harry seinen 18. Geburtstag feierte, bestand noch Hoffnung. Damals sagte er in einem Exklusiv-Interview mit der britischen Nachrichtenagentur Press Association, dass er seine Drogen- und Alkoholexzesse als Minderjähriger zutiefst bereue. Seine Eskapaden seien „ein Irrtum gewesen“ und er wolle sich fortan lieber wohltätigen Zwecken widmen.
Prinz William, Prinz Harry, Prinz Andrew am Christmas Day vor der  Kirche in Sandringham, Norfolk.
In „Spare“ beschreibt Prinz Harry seine erste Liebhaberin Sasha Walpole als „ältere Frau“, dabei war sie nur zwei Jahre älter als er (Fotomontage).
Harry besucht bis 2003 das Eton College.
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Jennie Bond, ehemalige BBC-Adelsexpertin, erklärte gegenüber dem OK! Magazine: „Neue arbeitende Mitglieder des Königshauses auf die Gehaltsabrechnung hinzuzufügen, wird die Kritik an der königlichen Familie nur vergrößern. Ich denke, das Modell, mit dem William experimentiert, ist die Antwort: Er zieht seine Cousinen hier und da hinzu, zum Beispiel für Garten-Partys, um die Dinge interessant zu halten.“ Das mache solche Anlässe zu etwas Besonderem und seine Cousinen könnten weiter ihre privaten Leben führen.

Britische Königsfamilie: Prinz William will die Royals weiter reduzieren

Die Adelsexpertin ist sich außerdem sicher, dass die britische Monarchie in Zukunft noch weiter schrumpfen werde. „Ich halte immer noch an der Meinung fest, dass eine verkleinerte Königsfamilie das richtige Modell für die Zukunft ist“, so Jennie Bond. „Es stimmt mit den meisten europäischen Monarchien überein und reagiert auf die konstante Kritik, dass die Königsfamilie die Steuerzahler zu viel kostet.“

Zuvor berichtete auch Journalist und Königshaus-Kenner Richard Eden der Daily Mail, dass Prinz William die Zahl der arbeitenden Royals verkleinern wolle, wie er von einem Nahestehenden des Prinzen erfuhr. „Er sagte mir: ‚Wenn die älteren Mitglieder der Königsfamilie in den Ruhestand gehen, wird er niemand anderen einladen, arbeitende Royals zu werden.‘“ Es ist auch fraglich, ob William überhaupt will, dass seine jüngeren Kinder, Prinzessin Charlotte (9) und Prinz Louis (6), in den Dienst der Krone treten.

Prinz William, hier auf einem Foto vom Juni 2024, holte sich für einige royale Termine familiäre Unterstützung.

Apropos Kinder: Nach dem Bruch mit König Charles und William reden nur noch wenige über die Kinder von Prinz Harry. Verwendete Quellen: OK! Magazine, Daily Mail

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