Britische Royals

König Charles teilt persönliche Ratschläge mit Krebspatienten

Ein Krebsforschungszentrum in Nordirland wurde von König Charles besucht. Sein Dialog mit den Patienten war sehr privat.

Nordirland – König Charles (76) machte im Februar 2024 seine Schock-Diagnose öffentlich: Er leidet an Krebs. Seitdem unterzieht sich der britischen Monarch Behandlungen und zog sich einige Monate aus der Öffentlichkeit zurück. Mittlerweile besucht er wieder Termine und war zuletzt in einem Forschungszentrum für Krebserkrankungen zu Gast.

König Charles teilt persönliche Ratschläge: Er besuchte eine Krebsklinik in Nordirland

König Charles besuchte am Donnerstag (20. März) die Abteilung für Pharmazie und Pharmakologie an der Ulster University in Nordirland. Der Monarch ist aktuell auf einer königlichen Tour durch das englische Nachbarland und besuchte dabei auch das Forschungszentrum der Universität. Dort traf er unter anderem andere Krebspatienten und gab ganz persönliche Ratschläge.

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Prinzessin Kate teilte in einem Video am 22. März den Schock über ihre Krebserkrankung mit der ganzen Welt.
Etwas mehr als einen Monat bevor Kate ihre Diagnose offenlegte, gab der Palast bekannt, dass bei König Charles eine unbekannte Krebsart diagnostiziert worden war.
Ebenfalls im Januar 2024 gab Sarah „Fergie“ Ferguson bekannt, dass bei ihr Hautkrebs diagnostiziert worden sei, nur wenige Wochen nachdem sie mitgeteilt hatte, dass sie wieder einige Wochen zuvor Brustkrebs besiegt hatte.
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„Du musst einfach weitermachen, nicht wahr?“, sagte Charles laut Mirror zu einem Patienten. Im Gespräch mit einem anderen scherzte er: „Was sagt Winston Churchill noch? Immer schön am Ball bleiben!“ Während des Besuchs wurde dem König, der selbst weiterhin in Behandlung ist, auch eine neue Technik für ein hochgradig „zielgerichtetes Wirkstoffabgabesystem“ gezeigt. Hierfür werden Medikamente in Mikrobläschen geladen, um sie genau an die Stelle im Körper zu schicken, an der sich der Krebs befindet.

König Charles: Die Art seines Krebsleidens ist bis heute geheim

König Charles machte seine Diagnose vor über einem Jahr öffentlich. Obwohl bekannt ist, dass er ein Problem mit der Prostata hatte, wodurch man den Krebs entdeckte, ist bis heute nicht offengelegt worden, an welcher Art der Erkrankung der Monarch leidet. Die Diagnose führte zu einer riesigen Welle des Mitgefühls für den König.

König Charles besuchte ein Forschungszentrum für Krebs in Nordirland. Sein Austausch mit den Patienten war sehr persönlich.

Der 76-Jährige war gerührt von den öffentlichen Reaktionen, aber auch sehr beflügelt, als bekannt wurde, dass die NHS-Website, das britische Gesundheitssystem, täglich elfmal mehr Besuche von Männern mit ähnlichen Bedenken erhielt. Der König hat seitdem offen über seine Genesung gesprochen, um „so viele Menschen wie möglich zu erreichen und zu umarmen, die von Krebs betroffen sind“, wie ein Palastinsider gegenüber The Sun verriet: „Je spezifischer Sie sind, desto weniger Menschen können Sie einbeziehen und unterstützen.“ Auch seine Schwiegertochter Prinzessin Kate (43) kämpfte gegen Krebs. Die Krankheit schweißte die Royals mehr zusammen. Verwendete Quellen: mirror.co.uk, thesun.co.uk

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