Mitarbeiter halten sich an Jugendschutz

Oliver Pocher darf mit Kindern nicht ins Kino – und beschimpft Personal mit Nazi-Vergleich

  • VonDiane Kofer
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Oliver Pocher wollte mit seinen Kindern einen FSK-16-Film im Kino sehen und wurde abgewiesen. Daraufhin zieht er einen geschmacklosen Nazi-Vergleich.

Köln – Eigentlich zieht Comedian Oliver Pocher (46) regelmäßig Influencer zur Rechenschaft, die sich nicht an Regeln halten. Während der Corona-Pandemie stand er zum Beispiel konsequent dafür ein, die Maßnahmen zu berücksichtigen. Auch seine Meinung zu minderjährigen Kindern im Netz ist bekannt. Doch eine Regel hält der TV-Star für ziemlich überflüssig: Jugendschutz bei Actionfilmen. Als er mit seinen Kids einen FSK-16-Film besuchen wollte, aber des Kinos verwiesen wurde, überraschte er mit einem üblen Vergleich.

Kino-Personal besteht auf Jugendschutz-Regeln: Oliver Pocher ist stinksauer

Seine Kinder stehen nicht in der Öffentlichkeit – dennoch erzählt Oliver Pocher jetzt von einem Erlebnis beim Familienausflug, das ihn ziemlich aufgeregt hat. Denn der Komiker wollte sich mit den Kids „Bad Boys: Ride or Die“ im Kino ansehen. Doch der vierte Teil der Actionreihe mit Will Smith (55) und Martin Lawrence (59) ist für Kinder nicht geeignet und wurde als FSK 16 eingestuft. Das war Oliver Pocher allerdings egal – er ging davon aus, dass seine Kinder mit ihm als Elternteil problemlos in den Kinosaal eingelassen werden würden.

Aber falsch gedacht: Das Kinopersonal hielt sich streng an die Jugendschutzangaben und verweigerte dem Ex-„Let’s Dance“-Teilnehmer bzw. seinen zu jungen Kindern den Zugang. „In Amerika ist das scheißegal, wenn ein Erziehungsberechtigter mitkommt“, wettert der 46-Jährige in seinem Podcast „Die Pochers! Frisch recycelt“. Er habe vor Ort gefordert, eine Ausnahme zu machen. „Ich habe gesagt: ‚Jetzt mal ernsthaft, ich bin mit dabei, im Internet können die sich alle möglichen Sachen angucken. Wenn Will Smith in einem Film Leute erschießt, bekommen, die das mittlerweile verkraftet‘“, erinnert er sich an das Gespräch mit dem Kinomitarbeiter.

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Doch der blieb zum Ärger von Olli Pocher konsequent. Denn ein Besuch vom Ordnungsamt hielt der für unwahrscheinlich. „Leute, ganz kurz, es ist Europameisterschaft, sechs Leute sitzen in dem Kino. Sagt mir bitte ganz kurz, wie oft das Ordnungsamt reinkam, Licht anmachte, den Film stoppte und es eine Ausweiskontrolle gab?“, warf er dem Personal an den Kopf. Alle Versuche, seine zu jungen Kinder um die Altersbeschränkung herumschleusen zu können, blieben erfolglos.

Sandy Meyer-Wölden ergreift Partei fürs Kinopersonal – und Oliver Pocher zieht Nazi-Vergleich

Ex-Frau Sandy Meyer-Wölden (41) kann das Kinopersonal verstehen und versucht im Podcast, den Comedy-Star zu beruhigen. Immerhin hätten sich die Mitarbeiter eben nur an die Regeln gehalten und ihren „Job gemacht“. Für Oliver Pocher eine Steilvorlage für einen ziemlich geschmacklosen Vergleich. „Ich habe gerade noch mal ‚Die Wannseekonferenz‘ gesehen, die haben alle nur ihren Job gemacht“, hielt er fest. In dem Film geht es um die geheime Besprechung der NS-Regierung und Vertretern der SS, um den Holocaust an den Juden zu organisieren und koordinieren.

Oliver Pocher wollte mit seinen Kindern einen FSK-16-Film im Kino sehen und wurde abgewiesen. Daraufhin zieht er einen geschmacklosen Nazi-Vergleich.

Immerhin hat Oliver Pocher aber noch ein paar nette Worte für den Mitarbeiter übrig – denn das Geld für die online gekauften Tickets und die Snacks vor Ort bekamen die Pochers zurück. „Er war total nett, das muss er nicht machen“, betont er. Zuletzt stand Oliver Pocher auch wegen eines Mobbing-Eklats im Fokus. Verwendete Quellen: Die Pochers! Frisch recycelt“ (Podimo, Folge vom 21. Juni 2024)

Rubriklistenbild: © Imago/ Steinbrenner

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