Doch nicht alle gleich?
„Wütend“: Ärger durch bevorzugte ärztliche Betreuung der hochschwangeren Prinzessin Sofia
VonAnnemarie Göbbelschließen
Prinzessin Sofia und Prinz Carl Philip erwarten die Ankunft ihres vierten Kindes. Während die meisten Schweden mitfiebern, gibt es Ärger wegen ärztlicher Sonderbehandlung.
Stockholm – Im September überraschten Schwedens Prinz Carl Philip (45) und Prinzessin Sofia (40) mit einer freudigen Nachricht. Ihre drei Söhne Prinz Alexander (8), Prinz Gabriel (7) und Prinz Julian (3) dürfen sich auf ein Geschwisterchen freuen. „Die Geburt wird für Februar 2025 erwartet“, verkündete der Palast, behielt den errechneten Geburtstermin jedoch für sich.
Es gibt Ärger wegen des bevorzugten ärztlichen Umgangs mit Prinzessin Sofia
Ganz Schweden fiebert nun mit Prinzessin Sofia der Geburt entgegen, doch leider sorgen nähere Umstände für Kontroversen. Während sich Prinzessin Sofia wie auch ihre Schwägerin Kronprinzessin Victoria (47) ihre Geburtshelfer und Geburtsklinik im Voraus persönlich aussuchen dürfen, ist das für das schwedische Volk nicht vorgesehen.
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So entschied sich Sofia bei der Geburt ihres ersten Sohnes Prinz Alexander, ihr Baby von Sophia Brismar Wendel, Oberärztin der Entbindungsstation des Danderyd-Krankenhauses, zur Welt bringen zu lassen. Damals gab die gebürtige Sofia Hellqvist laut dem schwedischen Wochenmagazin svenskdam.se auch ein Statement ab.
Bei aller Freude auf Sofias Kind ist der Ärger über die Sonderbehandlung groß
Die Begründung lautete: Da die Neugier rund um das Königshaus sehr groß sei, müsse die Privatsphäre der Royals in besonderer Weise geschützt werden. Es sei für sie am besten, wenn nur eine begrenzte Zahl von Personen die Möglichkeit hätten, die Räumlichkeiten der Geburtsklinik zu betreten, die Krankenakte zu lesen oder zu beobachten, wie sich die Dinge im Kreißsaal entwickeln würden.
Für Kritiker ganz klar eine Art der Sonderbehandlung, die Ärger heraufbeschwörte: „Es macht mich bis ins Mark wütend“, sagte Solveig Strebel, die selbst Mutter und über Sofias Möglichkeiten verärgert ist und von svenskdam.se zitiert wird. Hinzu kommt, dass Geburtshilfe aus Steuermitteln finanziert wird.
Davon abgesehen ist Schweden aber stolz darauf, dass alle Frauen unabhängig von ihrer Herkunft die gleiche Versorgung erhalten. Im Fall der Royals ist es allerdings so, dass Sofia und Victoria eine besondere Betreuung erhalten.
Scheinbar hat auch der Palast die Verärgerung mitbekommen und schweigt sich zu näheren Details aus. Bekannt wurde aber, dass Sofia und Carl Philip bereits Einladungen zu einem Dankgottesdienst einen Tag nach der Geburt verschickt haben, obwohl das Baby noch nicht auf der Welt ist. Verwendete Quellen: svenskdam.se, kleinezeitung.at
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