Mild, aber turbulent

Wetterumschwung in Baden-Württemberg: Atlantiktief bringt Sturm

  • Michaela Ebert
    VonMichaela Ebert
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Nach einer turbulenten Winterwoche beruhigt sich das Wetter in Baden-Württemberg. Doch die Ruhe könnte nicht von langer Dauer sein. Meteorologen warnen vor einem erneuten Wetterwechsel.

Turbulentes Winterwetter hatte Baden-Württemberg in der vergangenen Woche Verkehrschaos beschert. Aufgrund von Blitzeis und Straßenglätte war es allein am Mittwoch zu mehr als 1000 Verkehrsunfälle im Südwesten gekommen. Zum Wochenende hin hatte sich die Wetterlage zwar beruhigt – doch schon in der nächsten Woche steht erneut ein Wetterwechsel an. Und dieser könnte auch diesmal für Wirbel sorgen.

Erst klar und sonnig – dann stürmisch: Wetterwechsel in Baden-Württemberg

Während das Wochenende in Baden-Württemberg zwar weitestgehend unter dem Einfluss von Hoch „Beate“ steht, rückt ein kräftiges Tief vom Atlantik immer näher, wie die Meteorologen von „kachelmannwetter.com“ erklären. Ab Mitte der Woche könnte es deutlich stürmischer zugehen.

Zunächst aber wird es wieder ein wenig sonniger und klarer. Auch das Thermometer klettert ein wenig in die Höhe. In Heilbronn und Stuttgart werden laut „wetter.com“ am Samstag etwa drei Grad Celsius erwartet. Gleichzeitig stellt sich jedoch erneut eine Inversionswetterlage ein, die für höhere Temperaturen im Bergland sorgen könnte. Auf dem Feldberg werden trotz der höher gelegenen Messstation zum Beispiel bis zu fünf Grad am Samstag erwartet. Am Sonntag können es hier sogar bis zu sieben Grad sein.

„Kräftiges Sturm- und Orkantief“ rollt an: Atlantikluft bringt turbulentes Wetter

Ab der zweiten Wochenhälfte steht dann ein Wetterwechsel an. Ein Tiefdruckgebiet sorgt laut den Wetterexperten für Lufteinflüsse vom Atlantik. Während es milder, aber auch nasser wird, frischt auch der Wind ordentlich auf. Laut „kachelmannwetter.com“ kann sich auch ein „kräftiges Sturm- und Orkantief entwickeln“. Wo genau dieses Sturmtief auf Deutschland trifft, und ob es auch über Baden-Württemberg ziehen wird, kann bisher aber nur schwer vorhergesagt werden.

Rubriklistenbild: © Bernd Feil/M.i.S./imago