Historischer Wärmeperiode
Baden-Württemberg steuert auf Temperaturrekord zu: Wetter-Wahnsinn im Februar
- VonMilea Erzingerschließen
Winter adé? In Baden-Württemberg bahnt sich eine Wetterlage an, die so kaum jemand erwartet hat. Meteorologen sprechen sogar von einem möglichen Rekordmonat.
Schneematsch, grauer Himmel, frostige Nächte – so sieht der Februar normalerweise aus. Doch 2025 könnte alles anders kommen. Statt dicker Winterjacke vielleicht doch lieber Sonnenbrille? Laut aktuellen Wettermodellen stehen die Chancen für einen Frühstart des Frühlings in Baden-Württemberg besonders gut. Und das, nachdem es jetzt erstmal ordentlich in weiten Teilen Baden-Württembergs geschneit hat.
Wetter-Wahnsinn im Februar: Von Schneedecke zu Frühling in nur einer Woche
Glatte Straßen, vereiste Autoscheiben, dichte Schneewolken – der Winter hatte das Land fest im Griff. Doch jetzt, kaum eine Woche später, kündigt sich das komplette Gegenteil an: Der Februar wagt den Wetter-Twist und bringt plötzlich frühsommerliche Werte, berichtet Meteorologe Dominik Jung von wetter.net.
Die neuesten Berechnungen von Wettermodellen zeigen einen drastischen Wandel. Statt Kälte und Schnee wird warme Luft aus Süden nach Deutschland gepumpt – und Baden-Württemberg könnte davon besonders profitieren. Meteorologe Jung erklärt: „Der Februar 2025 könnte ein echter Rekordmonat werden. Die Temperaturen könnten bis zu 3 Grad über dem Klimamittel liegen, vereinzelt sind sogar 20 Grad möglich.“
Frühlings-Boost im Februar: Baden-Württemberg steuert auf 20-Grad-Marke zu
Schon ab Mittwoch (19. Februar) dreht der Februar richtig auf. Die kalte Luft verabschiedet sich in Richtung Nordosteuropa, und aus Südwesten strömt milde Luft nach Deutschland, schreibt wetter.de. Besonders in Baden-Württemberg könnte das die Temperaturen in die Höhe treiben – erste 15 Grad sind dann möglich. Auch für den März hat der 100-jährige Kalender eine klare Prognose.
Doch das ist erst der Anfang: Zum nächsten Wochenende hin könnte das Thermometer stellenweise auf fast 20 Grad klettern. Am Oberrhein, wo es traditionell etwas wärmer ist, sind laut Meteorologe Jung sogar frühsommerliche Werte denkbar. Statt dicker Winterjacke und Eiskratzer stehen dann Sonnenbrille und Frühlingsgefühle auf dem Programm.
Von Winterwunder zu Blütenzauber: Wetterumschwung mit Risiken
Noch liegt Schnee in manchen Ortschaften und besonders in Höhenlagen, doch die milden Temperaturen könnten die weiße Pracht in Rekordzeit verschwinden lassen. Gleichzeitig erwacht die Natur aus dem Winterschlaf. Erste Krokusse sprießen, Vögel zwitschern und auch der Pollenflug könnte laut Meteorologe Jung deutlich früher einsetzen als üblich – eine schlechte Nachricht für Allergiker.
Das Wetter bleibt also extrem – erst tiefster Winter, jetzt fast schon Frühling. Experten betonen allerdings, dass so ein abrupter Wechsel auch Risiken mit sich bringt. Spätfröste im März sind weiterhin möglich und könnten Pflanzen, die jetzt verfrüht austreiben, wieder schädigen.
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