Schnee ade! Temperaturen steigen

Massiver Wetter-Umschwung in Baden-Württemberg: Nach Frost-Alarm drohen Sturm und Dauerregen

  • Josefine Lenz
    VonJosefine Lenz
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Nach eisigen Temperaturen, Schnee und Frost dreht sich das Wetter in Baden-Württemberg um 180 Grad. Doch schöner wird es nicht wirklich. Es drohen Windböen, Sturm und Regen.

Am Sonntagmorgen herrscht in Baden-Württemberg Frost-Alarm. Es ist eisig, die Temperaturen sind in der Nacht auf bis minus fünfzehn Grad gesunken. In Baden-Württemberg herrscht aktuell „Eiszeit“. Glatte Straßen, Frost und Schnee sorgen seit Tagen für ein Winter-Chaos im Südwesten. Doch nach dem Wochenende soll damit – zumindest vorerst – Schluss sein.

Laut den neuen Wetterprognosen springt das Thermometer wieder nach oben. Allerdings heißt das nicht, dass der Januar mild und sonnig zu Ende geht. Viel eher wird er stürmisch und nass in den Februar übergehen. Allerdings könnte dann der Winter noch mal zurückschlagen – ein „Arctic Outbreak“ droht.

Wetter-Umschwung in Baden-Württemberg: Temperaturen steigen – Sturm und Regen drohen

Während am Sonntagmorgen (21. Januar) noch vor Frost gewarnt wird und regional zweistellige Minusgrade herrschen, wird es ab Montag einen regelrechten Wetterumschwung geben. In Baden-Württemberg steigt das Thermometer am Dienstag sogar auf bis zu zwölf Grad – Im Vergleich zur Nacht auf Sonntag sind das 27 Grad mehr! Auch in den nächsten Tagen sollen sich die Temperaturen auf diesem Niveau halten.

Allerdings zieht ab Montag auch eine Regenwolke auf Baden-Württemberg zu. „Die Nacht zum Montag bringt schon erste Regentropfen, später kräftigen Regen, viel Wind und stürmische Böen“, prognostiziert Dominik Jung, Meteorologe von wetter.net, beim Blick auf die Wetterkarte von Deutschland. „Der komplette Spülgang, der Schnee wird abtauen“, so der Experte weiter.

Schnee ade: Dauerregen und Sturm in Baden-Württemberg

Der Dauer-Niederschlag wird bis mindestens Freitag anhalten. „Die Temperaturen bleiben mild bei sechs bis maximal zwölf Grad und Mittwoch, Donnerstag, Freitag keine große Wetteränderung. Am Mittwoch sieben bis 13 Grad, kräftiger Regen über der Landesmitte. Am Donnerstag viele Wolken, im Norden und Südwesten weiter Regen bei acht bis 14 Grad. Und der Freitag bringt noch höhere Temperaturen bis zu 15 Grad am Oberrhein. Aber kein schönes Frühlingswetter, ganz im Gegenteil: Viele Wolken, Wind und es ist sehr wechselhaft mit jeder Menge Regen. Die ganze Woche bleibt es sehr windig“, so Jung weiter.

Auch der Deutsche Wetterdienst warnt vor Sturmböen und kräftigem Regen in Deutschland. Ebenso schlägt auch „wetter.com“ Alarm. So ist beispielsweise am Mittwoch in Heilbronn mit stürmischen Böen mit bis zu 64 km/h zu rechnen.

Und wie wird der Februar? Laut den Wetter-Prognosen halten sich die Temperaturen um die fünf Grad. Ein Blick auf die Prognosen des europäischen Wettermodells zeigen einen „völlig normalen Februar“, so Dominik Jung. Allerdings: Laut den Niederschlagsabweichungen soll der Faschingsmonat deutlich zu nass ausfallen. „Vor allem im Südosten und im Süden des Landes“, so der Meteorologe. Auch der 100-jährige Wetter-Kalender hat bereits eine klare Prognose für die Faschingszeit abgegeben.

Rubriklistenbild: © CHROMORANGE / Ralph Peters/dpa