Rapider Wetterwechsel
Frostschock in Baden-Württemberg: Schnee und eisige Kälte beherrschen den Süden
VonNadja Öffnerschließen
Die Kälte rückt mit großen Schritten Richtung Deutschland. In Baden-Württemberg muss dann mit frostigen Temperaturen und kräftigen Schneefällen gerechnet werden.
Stuttgart - Aktuell herrschen beim Wetter in Baden-Württemberg neben einigen Regenschauern und Windböen noch milde Temperaturen. Doch das werde sich bald ändern, kündigt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net an. Der Kälteeinbruch im Südwesten rückt immer näher.
Während die Meteorologen zunächst noch mit einem „ruhigen Winterwetter“ mit Temperaturen um den Gefrierpunkt gerechnet hatten, haben sich die Prognosen der führenden Wettermodelle inzwischen rapide geändert. In Baden-Württemberg wird ein Frostschock erwartet.
Nächtliche Temperaturen unter minus 10 Grad und Schneefälle im Süden Baden-Württembergs
„Was ist das denn für ein Wetterwechsel?“, staunt Experte Dominik Jung. In 48 bis 72 Stunden flutet von Norden der Dauerfrost das Land. „Bis Sonntag müssen wir überall in Deutschland mit Temperaturen um null Grad rechnen, maximal noch zwei, drei Grad an den Flüssen. Es wird richtig kalt werden“, berichtet der Meteorologe. Nachts fallen die Werte stellenweise unter minus 10 Grad und auch kräftige Schneefälle kündigen sich im Süden Baden-Württembergs an.
Bereits in den vergangenen Tagen deuteten die Wettermodelle in ihren Vorhersagen immer wieder Schnee an. Zunächst stufte Jung die Wahrscheinlichkeit für die weißen Flocken jedoch als relativ gering ein. Nun liegt der Messzeitraum allerdings im seriösen Bereich und zeigt, dass am Sonntag (7. Januar) in Baden-Württemberg bis zu 15 Zentimeter Neuschnee erwartet wird. „Der Winter ist schlagartig da“, lautet das Fazit des Wetter-Experten. Die starken Schneefälle am Wochenende könnten zum Teil auch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen.
Kälte wird sich in Baden-Württemberg eine Weile halten
So schnell wie die Kälte über das Ländle hereinbricht, wird sie sich allerdings nicht wieder verziehen – im Gegenteil. Laut den Ensemble-Prognosen für den Süden Deutschlands könnten sich die frostigen Temperaturen in Baden-Württemberg mindestens bis zum 18. Januar halten. Hin und wieder kann es in diesem Zeitraum auch Schneeflocken bis in tiefe Lagen des Bundeslandes geben, erklärt Jung.
Rubriklistenbild: © Fotomontage BW24/dpa/Georg Hochmuth/Screenshot YouTube/wetter.net





