Winter-Comeback in Baden-Württeberg
Glatteisgefahr in Baden-Württemberg am Mittwoch – Deutscher Wetterdienst warnt
VonJulia Cuprakowaschließen
Für Mittwoch und Donnerstag gelten bereits Glatteiswarnungen. Der „Deutsche Wetterdienst“ warnt vor gefrierendem Regen und extremer Straßenglätte.
Der Winter feiert in Baden-Württemberg sein Comeback. Vor allem in der Stadt Heilbronn und im Landkreis ist am Montag (15. Januar) alles weiß. Der Grund: Stundenlanger Schneefall – die weiße Pracht fällt in dicken Flocken vom Himmel. Zur Freude aller Winterfans soll die Wetterlage so bleiben. Bei Autofahrern dürfte die Nachricht allerdings auf weniger Begeisterung stoßen. Vor allem am Mittwoch (17. Januar) ist Vorsicht geboten, denn dann droht Glatteis, warnt der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD).
Wetterexperten warnen vor extremer Glättegefahr am Mittwoch
Im gesamten Baden-Württemberg müssen sich die Menschen am Mittwoch auf Glatteis einstellen. Nach der Vorhersage des „Deutschen Wetterdienstes“ (DWD) wird es in der Nacht zum Mittwoch sternenklar und damit sehr kalt. Am Morgen ziehen nach derzeitigem Stand Wolken auf, die vor allem gefrierenden Regen bringen können: „Am Vormittag könnte ganz Baden-Württemberg von gefrierendem Regen bedeckt sein“, sagte DWD-Meteorologe Marco Puckert am Montag (15. Januar).
Auch Diplom-Meteorologe Dominik Jung von „wetter.net“ bezeichnet das Wetter am Mittwoch und Donnerstag als „Knallwetterlage“. Also letztlich eine „sehr gefährliche Wetterlage“. „Teilweise werden in Deutschland bis zu 40 Zentimeter Neuschnee erwartet“, so Jung. Für ihn liegt der Schwerpunkt am Mittwoch und teilweise auch am Donnerstag.
Wetterexperten rechnen mit extremen Verkehrsbehinderungen durch die Glättegefahr. Wie sich Autofahrer bei Glatteis am besten verhalten sollten, darüber berichtet echo24.de in einem gesonderten Artikel. Doch wie kommt es überhaupt zu so glatten Straßen und wo genau in Baden-Württemberg ist es besonders gefährlich?
Glatteisgefahr am Mittwoch und teils am Donnerstag – Region Stuttgart und Freiburg besonders betroffen
Glatteisgefahr entsteht durch überfrierende Nässe. Gefrierender Regen entsteht unter anderem, wenn die Temperaturen bereits am frühen Morgen über den Gefrierpunkt steigen, so die Experten des DWD. Hält der gefrierende Regen an, können sich auf den Straßen Eispanzer bilden, die den Verkehr behindern.
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Der DWD rechnete am Mittwoch vor allem in den Regierungsbezirken Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen mit Glatteisgefahr. Da die warme Luft mit dem Regen nach Norden zieht, kann Glatteis im Raum Karlsruhe und Stuttgart noch bis in die Nacht zum Donnerstag ein Thema sein.
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