Wetterlage kippt

Nach Hitzewelle: Abkühlung in Sicht – Ende der Woche Unwetter möglich

  • Julia Cuprakowa
    VonJulia Cuprakowa
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Deutschland schwitzt unter Rekordtemperaturen. Doch bald drohen heftige Unwetter. Meteorologen warnen vor einem turbulenten Wetterumschwung.

Nach Tagen mit Rekordtemperaturen bringt die Wetterlage in Deutschland Bewegung: Die aktuelle Hitzewelle neigt sich gegen Ende der Woche dem Ende zu – doch die ersehnte Abkühlung könnte turbulent ausfallen. Meteorologen warnen vor teils heftigen Unwettern zum Wochenende. Wo es kracht, wie stark die Temperatur sinkt und was jetzt zu beachten ist – ein Überblick zur Wetterentwicklung der nächsten Tage.

Extreme Hitze über Deutschland: Bis zu 40 Grad möglich – Unwetter und Abkühlung zum Wochenende

Deutschland steht in dieser Woche vor einer intensiven Hitzewelle. Aus dem Süden Europas strömt heiße Luft ins Land und sorgt für extreme Temperaturen – lokal sind laut wetter.com bis zu 40 Grad möglich. Besonders betroffen sind Regionen wie das Rhein-Main-Gebiet, die Kölner Bucht, aber auch Teile von Sachsen und Sachsen-Anhalt, wo Spitzenwerte von bis zu 39 Grad erwartet werden.

„Wir haben es diese Woche mit extremer Hitze zu tun“, warnt Meteorologe Alexander König. Der Höhepunkt wird zur Wochenmitte, am Mittwoch, erwartet. Die Folge: eine enorme Wärmebelastung für viele Menschen. Tipps, wie sich Hitze in der Wohnung effektiv reduzieren lässt und warum Rollläden dabei nicht ganz heruntergelassen werden sollten, hat echo24.de bereits zusammengestellt.

Zum Ende der Woche soll es in Deutschland ungemütlich werden. Es sind unwetterartige Gewitter möglich. (Symbolbild)

Gegen Ende der Woche könnte die Wetterlage jedoch umschlagen: In der aufgeheizten Luft können sich Unwetter entwickeln. Danach wird ein Temperatursturz erwartet – mit wechselhaftem Wetter, Regen und dichteren Wolken.

Donnerstag bringt Wetterumschwung – aber nicht überall

Ab Donnerstag müssen sich viele Regionen in Deutschland auf kräftige Gewitter einstellen. Die Unwetter ziehen laut Meteorologe Alexander König von Westen nach Osten und verdrängen dabei die heiße Luft. In vielen Teilen des Landes kühlt es spürbar ab – im Norden liegen die Temperaturen nur noch zwischen 17 und 21 Grad.

Im Osten hingegen bleibt es zunächst sommerlich warm mit Werten um die 27 Grad. Auch in Südwesten kann es noch einmal heiß werden: Stuttgart könnte laut Prognosen nochmals bis zu 35 Grad erreichen. „Regional geht die Hitzewelle also noch mal in die Verlängerung“, so König.

Temperaturgefälle bleibt: Kühler Norden, warmer Süden

Am Freitag setzt sich die kühlere Luft auch im Norden Deutschlands weiter durch. Im Süden bleibt es hingegen vorerst warm, wenn auch nicht mehr so extrem heiß wie zuvor. Vereinzelt kann es noch zu Schauern und Gewittern kommen.

Zum Wochenende hin bewegt sich die kühlere Luft voraussichtlich weiter südwärts. Im Norden steigen die Temperaturen wieder leicht an – von echter Hitze kann dort aber keine Rede mehr sein.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Thomas Warnack/Peter Kneffel

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