Winter-Wetter-Warnung

Bis zu 15 Zentimeter: Tief Charly bringt Schnee und Glatteis – wo es weiß wird

  • Julia Cuprakowa
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Tief Charly zieht über Deutschland hinweg und bringt Schnee und Glatteis. Besonders betroffen sind Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.

Erneute Winterwetterwarnung für Deutschland! Nachdem der Schnee bereits kurz nach Neujahr bis ins Flachland vordrang und die Landschaft in ein Winterwunderland verwandelte, rollt nun erneut die Schneewalze auf Deutschland zu. Wo es schneien soll und wo die Menschen höchstens mit Schneeregen rechnen müssen, verrät echo24.de.

Schnee-Walze rollt auf Deutschland zu – Autofahrer sollten vorsichtig sein

Nach einem wechselhaften Mittwoch sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Donnerstag Schneefall voraus. Autofahrer sollten sich auf glatte Straßen einstellen und ihre Fahrweise den Witterungsverhältnissen anpassen. Die ersten Schneefälle werden laut DWD bereits in der Nacht zum Donnerstag erwartet.

Von Nordrhein-Westfalen bis nach Berlin und Brandenburg werden bis zu 10 Zentimeter Schnee erwartet. Vereinzelt sind auch bis zu 15 Zentimeter möglich. Vor allem im Saarland und in Hessen müssen Autofahrer aufpassen – dort droht Glatteis. Grund für den heftigen Wetterumschwung ist Tief Charly. Es zieht direkt über die Mitte Deutschlands hinweg.

Schneefall bis ins Flachland – wo es weiß wird

Wie schon kurz nach Neujahr soll der Schnee auch dieses Mal das Flachland erreichen. In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland müssen sich die Menschen in den nächsten Tagen auf starke Schneefälle und glatte Straßen einstellen. Die Wetterexperten erwarten im Flachland ein bis vier Zentimeter Neuschnee. Oberhalb von 200 bis 300 Metern sollen bis zu zehn Zentimeter fallen. Darüber ebenfalls zehn bis 15 Zentimeter.

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einer gefährlichen Wetterlage.

In den mittleren Lagen sei auch mit gefrierendem Regen zu rechnen, so die Meteorologen weiter. Besonders in Hessen müssen sich die Menschen auf Glatteis einstellen. In der Nacht zum Donnerstag rechnet der DWD mit Niederschlägen. Im Bergland gibt es zum Teil gefrierenden Regen. Und in Baden-Württemberg? Können sich die Menschen auch hier auf weiße Pracht freuen?

Regen und milde Temperaturen in Baden-Württemberg: Schnee nur im Bergland

Das Wetter in Baden-Württemberg wird in den nächsten Tagen vor allem eines sein: nass und ungemütlich mit Temperaturen zwischen -9 Grad in der Nacht und 14 Grad am Tag. Und wie sieht es mit Schnee aus? Laut DWD ist nur im höheren Bergland mit Schneefall zu rechnen. Dort geht der Regen am Donnerstag zunehmend in Schnee über. Weiter unten liegen die Temperaturen dagegen bei 14 Grad in der Ortenau und sechs Grad in Oberschwaben.

In der Nacht zum Samstag zieht der letzte Schnee oder Schneeregen nach Südosten ab. Ab dann ist die Wahrscheinlichkeit für Schnee nur noch sehr gering, so die Wetterexperten des DWD weiter. Was die Menschen im Südwesten allerdings nicht unterschätzen sollten, ist überfrierende Nässe. Denn es soll zwar nicht schneien, zumindest nicht so viel, aber es soll reichlich regnen. Nachts sinken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt, was vor allem morgens für glatte Straßen sorgen kann. Daher ist auch in Baden-Württemberg besondere Vorsicht geboten.

Rubriklistenbild: © Collage: echo24.de, Fotos: IMAGO/ Panthermedia

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