Wetter-Experten warnen

Nach Sommer-Sturm „Poly“: Heftig-Hitze trifft Baden-Württemberg

  • Juliane Reyle
    VonJuliane Reyle
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  • Michaela Ebert
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Die Woche in Baden-Württemberg bringt Unwetter, Sturm und Starkregen: Der „Deutsche Wetterdienst“ warnt vor heftigen Gewittern. Wann es wo knallt.

  • Deutscher Wetterdienst warnt vor Gewittern mit Unwetterpotenzial
  • Heftige Gewitter, Starkregen und Sturmböen in Baden-Württemberg bis Freitag möglich
  • Örtlich muss mit Hagel und Sommer-Sturm gerechnet werden

Zum Wochenstart machte der Sommer eine Pause – aber nur, um bei einem Wetterwechsel mit einem lauten Knall zurückzukommen. Nach den vergleichsweise milden Temperaturen um die 25 Grad vom Wochenende beginnt die Woche zunächst stürmisch. Und nimmt zum Ende hin ordentlich Fahrt auf.

Der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD) warnt bis zum Freitag vor heftigen Gewittern, schweren Sturmböen und Starkregen in Baden-Württemberg. Örtlich muss auch mit Hagel gerechnet werden. Zudem bringt der Wetterwechsel tropische Luft aus den südlicheren Breiten – und die ist ordentlich geladen.

Auf Sommer-Sturm folgt Heftig-Hitze: Tropische Nächte in Baden-Württemberg am Wochenende

Update, 6. Juli, 7:53 Uhr: Aufgrund der sich entspannenden Wetterlage in den kommenden Tag ist dieser Unwetter-Ticker nun beendet. Auf den Sommer-Sturm der letzten Tage folgt eine Hitzewelle: Die Menschen in Baden-Württemberg müssen am Wochenende mit Temperaturen um die 35 Grad rechnen. Auch nachts kühlt es dann nicht mehr wirklich runter – tropische Nächte sorgen für wenig Abkühlung.

Erst zum Beginn der neuen Woche hin, soll die nächste Gewitterfront anrollen, wie Wetter-Experte Jörg Kachelmann vorhersagt.

Während Tornado und „Downburst“-Warnung: In Baden-Württemberg „kein warnwürdiges Wetter“

Update, 21:54 Uhr: Im Norden Deutschlands tobt der Sturm. Der „DWD“ veröffentlichte am Nachmittag die bisherigen Spitzenböen. In Spiekeroog kam es zu Böen mit bis zu 108 km/h, in Hallig Hooge Böen bis 102 km/h, am Leuchtturm in Kiel zu Böen mit 98 km/h und am Bremerhaven zu Böen mit 95 km/h. Doch auch in Büsum kam es zu starken Böen mit bis zu 93 km/h. Es wurde sogar vor Tornados und „Downbursts“ in Deutschland gewarnt. Eine solche Fallbö, tritt meist bei Gewittern auf, wie echo24.de bereits berichtete.

Doch in Baden-Württemberg ist es aktuell vergleichsweise ruhig. Der „DWD“ erwartet in den kommenden 24 Stunden „kein warnwürdiges Wetter“. Die Kaltfront soll nach Osten abgezogen sein und mäßig-warme Meeresluft einströmen.

Nach Gewitterfront am Morgen: Wetterdienst spricht Warnung wegen starkem Wind bis zum Abend aus

Update, 12:02 Uhr: Die morgendliche Front mit Gewittern und Starkregen hat Baden-Württemberg zum größten Teil überquert und wird nun von einem starken Wind Richtung Bayern getrieben. Trotz vereinzeltem Sonnenschein bleibt es jedoch ungemütlich. Bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen weht eine frische Brise aus dem Westen.

Für den Norden des Bundeslandes spricht der „DWD“ weiterhin eine Wetterwarnung aus. Es gilt die „Warnstufe 1“: Windböen von bis zu 60 Kilometern pro Stunde sind in den Regionen um Heilbronn, im Kraichgau, in der Kurpfalz und an der Tauber möglich. Die Warnung gilt noch bis zum Abend.

Sturm „Poly“ trifft auch auf Baden-Württemberg – welche Regionen mit starkem Wind rechnen müssen

Update, 9:39 Uhr: Sturm „Poly“ sorgt am Mittwoch vor allem im Norden Deutschlands für Warnungen vor schwerem Unwetter. Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten ab 120 Kilometer pro Stunde sind in den Küstenregionen möglich. Doch der Sommer-Sturm trifft auch den Südwesten.

Für den Norden von Baden-Württemberg gilt laut „DWD“ die Warnstufe 1. Windböen von bis zu 50 Kilometer pro Stunde sind zu erwarten. Besonders die Regionen um Heilbronn, im Kraichgau, in der Kurpfalz, und an der Tauber müssen daher mit starkem Wind rechnen.

Kaltfront bringt am Mittwoch starke Gewitter, Starkregen und Hagel nach Baden-Württemberg

Update, 5. Juli, 6:59 Uhr: Eine Kaltfront überquert am Mittwochmorgen Baden-Württemberg und bringt mit Sturm „Poly“ feucht-labile Luft aus dem Südwesten, wie der „DWD“ bereits am Morgen mitteilt. Starke Gewitter, kräftige Schauer und stürmische Böen sind die Folge. Besonders bei den Oberschwaben kann es ungemütlich werden: Hier sind Starkregen mit bis zu 15 Liter pro Quadratmeter und Hagel zu erwarten. Vereinzelt können auch Sturmböen mit bis zu 80 Kilometern pro Stunde auftreten.

Im Schwarzwald frischt der Wind am Mittwoch noch einmal ordentlich auf: In den höheren Lagen sind schwere Sturmböen zu erwarten. Bei rund 100 Stundenkilometern bläst der Wind aus dem Westen. Zudem muss laut „DWD“ schwerpunktmäßig in Nord-Baden-Württemberg sowie in freieren Regionen im Süden mit kräftigen Windböen gerechnet werden. Schon am Dienstag rechneten die Wetter-Experten daher mit Sturmschäden in einzelnen Regionen.

„Linienartig angeordnete Gewitter“ in Baden-Württemberg erwartet

Update, 19:44 Uhr: Gegen Abend warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor allem an den Alpen vor örtlich starken Gewittern sowie starken Windböen im Norden Deutschlands. Doch auch in Baden-Württemberg verschärft sich die Lage. In der Nacht zum Mittwoch sowie Mittwochfrüh von Frankreich ausgehend, sollen teils „linienartig angeordnete Gewitter“ mit stürmischen Böen mit bis zu 70 km/h sowie kleinkörniger Hagel über das Land kommen.

Unwetter in Deutschland – Sturm, Starkregen, Blitz und Donner

Regen
schild mit windhose
Wenn ein Gewitter heraufzieht, sind schnell überall Gewittertierchen.
Starkregen in Baden-Württemberg (Symbolfoto)
Unwetter in Deutschland – Sturm, Starkregen, Blitz und Donner

Aber der zweiten Nachthälfte werden lokal sogar Sturmböen mit bis zu 80 km/h und Hagel mit Korngrößen von bis zu zwei Zentimetern erwartet. Doch ab dem Vormittag soll es ruhiger werden, die Gewittertätigkeit soll sich verlagern und nur noch abgeschwächt in der Südosthälfte Baden-Württembergs sein, gegen Nachmittag dann komplett nach Bayern abziehen.

Wetter-Experten rechnen mit Sturmschäden in Baden-Württemberg

Update, 13:34 Uhr: Es könnte einiges umherfliegen in Baden-Württemberg in der Nacht auf Mittwoch. Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit Sturmböen von bis zu 80 Kilometern pro Stunde. Das sind zwar im Vergleich zu Winterstürmen keine immensen Windgeschwindigkeiten, doch die Wetterlage gilt dennoch als gefährlich: Aufgrund der langen Trockenheit könnten Bäume und Äste bereits bei diesen schwachen Böen abbrechen und auf Wegen oder Schienen landen.

Treffen kann es hierbei das gesamte Bundesland, denn die Gewitterfront bahnt sich ihren Weg in der Nacht auf Mittwoch vom Nordwesten bis in den Südosten des Landes. Die Gewitter sollen hierbei staffelartig niedergehen. Und auch tagsüber kann es am Mittwoch in einigen Regionen des Landes weiterhin stürmisch bleiben. Besonders in der Kurpfalz, im Kraichgau, um Heilbronn und an der Tauber können noch kräftige Winde wehen. Regen fällt wohl nur abends noch im Allgäu.

Hagel, Starkregen und heftige Gewitter rollen auf Baden-Württemberg zu – wo es am Mittwoch knallt

Update, 12:17 Uhr: Nach einem eher frischen Vormittag mit dem Durchzug einer Kaltfront, setzt sich laut „DWD“ nun ein eher hoher Luftdruck in Baden-Württemberg durch. Eine Wetterlage, die vom Mittag bis zum Abend für Gewitter sorgen kann. Die Unwetter-Front zieht dann von Südbaden über die Schwäbische Alb und das Hegau bis nach Oberschwaben.

Dort soll es dann auch in kurzer Zeit zu starken Regenfällen kommen. Wassermengen von bis zu 30 Litern pro Quadratmeter sowie Sturmböen von bis zu 80 Kilometern pro Stunde Windgeschwindigkeit sind dann möglich. Zudem sollen Hagelkörner fallen, die einen Durchmesser von rund zwei Zentimetern haben können.

Gewitter mit Unwetterpotenzial in Baden-Württemberg: Wetter-Experten geben Warnung für Mittwoch raus

Erstmeldung, 4. Juli, 9 Uhr: Den ersten Knall gibt es dann bereits am Dienstag. Der „DWD“ warnt im Süden von Baden-Württemberg vor einzelnen Gewittern mit Unwetterpotenzial. Los geht es schon gegen Mittag, wenn die Gewitterfront von Südbaden über die Schwäbische Alb und das Hegau bis nach Oberschwaben zieht.

Eine Unwetter-Front rollt auf Baden-Württemberg zu. Am Dienstag kann es zu Gewittern kommen.

In kürzester Zeit können dann auch bis zu 25 Liter pro Quadratmeter Starkregen fallen. Zudem frischt der Wind ordentlich auf: Der „DWD“ warnt daher vor Sturmböen mit bis zu 70 Kilometern pro Stunde. Richtig ungemütlich wird es auch in der Nacht auf Mittwoch: Dann ziehen die Gewitter laut den Wetter-Experten vor allem in der zweiten Nachthälfte in linienartiger Anordnung vom Nordwesten in den Südosten – und das bei Sturmböen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde.

Rubriklistenbild: © Bernd März/Imago/Tobias Hartl/dpa, Collage echo24.de