Wetterprognose für Donnerstag
Unwettergefahr in Baden-Württemberg steigt – wann Gewitter und Starkregen drohen
VonMelissa Sperberschließen
Das Wetter beruhigt sich nicht: Es ziehen erneut Gewitter und Starkregen über Baden-Württemberg. Laut Prognose des „Deutschen Wetterdienstes“ muss lokal mit Unwettern gerechnet werden.
Das Wetter im Juli bleibt weiter durchwachsen: Auch am Donnerstag drohen in Baden-Württemberg bei bis zu 28 Grad Gewitter mit Starkregen und Hagel. Der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD) warnt vor lokaler Unwettergefahr. Bereits am Mittwoch galt für mehrere Landkreise eine Warnung vor teils schweren Gewittern.
Wetterprognose für Donnerstag: Gewitter und Starkregen ziehen über Baden-Württemberg
Der Grund für diese Wetterlage: Sehr warme und feuchte Luft gelangt mit südwestlicher Strömung nach Baden-Württemberg, während sich von Nordwesten eine Kaltfront nähert, die die nördlichen Landesteile streift – eine ideale Kombination für Hitzegewitter. Wer bei Gewitter draußen unterwegs ist, sollte aus Sicherheitsgründen wissen, wie man sich richtig verhält.
Sowohl am heutigen Donnerstag als auch in der Nacht auf Freitag muss laut DWD mit einzelnen Gewittern und lokalem Starkregen um 20 l/qm in kurzer Zeit, kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen um 70 km/h gerechnet werden. Ab der zweiten Hälfte der Nacht auf Freitag nimmt die Gewitteraktivität von Westen aus zu.
Hohes Unwetterpotential am Freitag – Starkregen mit bis zu 40 l/qm möglich
Dann gilt: Hohes Unwetterpotential! Lokal ist heftiger Starkregen mit bis zu 40 l/qm in kurzer Zeit möglich. Doch auch am Freitag beruhigt sich das Wetter in Baden-Württemberg nicht. Es drohen weiterhin viele Schauer und teils schwere Gewitter, so der DWD. Besonders am Freitagnachmittag kann es heftig knallen.
Überschwemmungen und Hitze: So extrem war der Sommer 2023 – Bilder zeigen Ausmaß




Erst in der Nacht auf Samstag soll die Schauer- und Gewitteraktivität nachlassen. Dann lockern die Wolken von Nordwesten her auf. Ob das Wetter den restlichen Juli so durchwachsen bleibt? Dazu wagt der 100-jährige Kalender eine Antwort.
Rubriklistenbild: © Patrick Pleul, dpa/ Bernd von Jutrczenka, dpa/ Collage: echo24.de
