Nasskaltes Schauerwetter

Wetter-Chaos über die Feiertage: Aus für weiße Weihnachten? Experte gibt Prognose

  • Adrian Kilb
    VonAdrian Kilb
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Viel Niederschlag sorgt dafür, dass es aktuell in Baden-Württemberg ungemütlich ist. Vor Weihnachten drohen dann Orkanböen – und nasskaltes Schauerwetter.

Das Wetter macht den Baden-Württembergern Mitte Dezember schwer zu schaffen. Aktuell herrscht Hochwasser im Landkreis Heilbronn – der Wasserpegel ist vielerorts zu hoch. Bis mindestens Freitag fahren auf dem Neckar bei Heilbronn und in Lauffen keine Schiffe mehr. Bereits mehrmals in dieser Woche warnte der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD) vor Graupelgewitter und Sturmböen mit hohen Windgeschwindigkeiten.

Am Wochenende stehen jetzt aber erstmal ruhige Tage zum Genießen bevor, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von „wetter.net“. Vereinzelt besteht laut DWD zwar die nächsten Tage Frost und Glättegefahr durch überfrierende Nässe. Aber die Temperaturen klettern nach oben: Am Sonntag gibt es in Baden-Württemberg viel Sonne und Höchstwerte von fünf Grad in Oberschwaben bis elf Grad im Hochschwarzwald.

Wildes Wetter vor Weihnachten: Orkanböen und Schauerwetter

Und auch die kommende Woche beginnt eher verhalten. Dann aber kommt richtig „Bewegung in die Wetterküche“, so Wetter-Experte Jung von „wetter.net“. So bilden sich Mittwochabend erste Sturmböen. Ab Donnerstag drohen dann gehäuft Sturm- und Orkanböen über das Land zu wehen und Bäume und Äste auf Straßen und Bahngleise zu fegen – gerade in den Hochlagen. Wer zu der Zeit mit dem Auto unterwegs ist, sollte laut „ADAC“ einige Sicherheitstipps beachten, um sicher durch den Sturm kommen.

Was dann folgt, ist ein verrückter Wetter-Mix. Vor Weihnachten könnte es wettertechnisch wild werden, sagt Jung: „Dann geht die Lutzi ab“. Milde Temperaturen wechseln sich ab mit nasskaltem Schauerwetter. Durch sehr viel Niederschlag und starken Regen droht zudem weiter Hochwassergefahr.

Kein Schnee im Winter? 100-jähriger Wetterkalender gibt Prognose

Das heißt aber nicht, dass es den weiteren Winter genauso weitergeht – spätestens im Januar könnte es nach dem 100-jährigen Wetterkalender nochmal richtig kalt werden. Dann besteht auch die Chance auf Schnee.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/David Inderlied/Henning Kaiser

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