Trüb, kalt und gefroren

Frost und Kälte: 100-jähriger Wetter-Kalender mit Januar-Prognose

  • Juliane Reyle
    VonJuliane Reyle
    schließen

Der hundertjährige Wetterkalender gibt den Menschen Orientierung über das Klima. Schnee, Eis und Kälte? So winterlich soll der Januar 2024 werden.

Im Januar beginnt das neue Jahr 2024. Oft wünschen sich Menschen in Deutschland vor dem Jahreswechsel einen „guten Rutsch“. Aber wird es im Januar wirklich so eisig kalt, glatt und frostig, dass wir wortwörtlich ins neue Jahr „rutschen“? Der 100-jährige Wetterkalender machte bereits eine klare Vorhersage: So weiß soll der Winter ingesamt werden.

Doch es geht noch genauer: In seiner Januar-Prognose sagt der 100-jährige Kalender das Wetter in Deutschland voraus und wie sich die klimatischen Bedingungen zum Jahresbeginn entwickeln werden. Die Vorhersagen des hundertjährigen Wetterkalenders sind zwar nicht so genau wie die der Meteorologen, beruhen aber auf jahrelanger Erfahrung der Menschen.

100-jähriger Kalender mit klarer Januar-Prognose – so wird das Wetter: Schnee, Regen, Kälte

Im Winter 2023/2024 soll es „mehr trocken als nass“ werden, schreibt der „100-jährige Kalender“. Doch mit der Trockenheit soll auch eine Eiseskälte kommen. Tatsächlich kündigt der Wetterkalender auch für den Januar eine ziemliche Kälte an – aber „nicht zu kalt“. Was der Bauernkalender mit „nicht zu kalt“ meint, ist nicht eindeutig geklärt. Doch beim Betrachten der verschiedenen Vorhersagen des Bauernkalenders handelt es sich dabei wohl um eine für Natur, Mensch und Tiere unbedenkliche Kälte.

100-jähriger Kalender

Der hundertjährige Kalender, auch Bauernkalender genannt, wurde im 17. Jahrhundert von einem Abt, Mauritius Kauer, verfasst. Der Inhalt des Kalenders, der Vorhersagen über Wetter, Plagen, Pflanzen und vieles mehr macht, basiert auf den Erfahrungen und Beobachtungen der Menschen und außerdem an der Konstellation der Planeten.

Zur Orientierung: Im Januar 2023 lag die Durchschnittstemperatur in Deutschland bei 2,8 Grad und damit 3,3 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 von minus 0,5 Grad, wie der „Wetterprognose-Wettervorhersage“ schreibt.

Vor allem der Jahresanfang, der Januar, soll von „schlechtem und kaltem Wetter“ geprägt sein. Die erste Monatshälfte vom ersten bis zum 15. Januar bringt noch einmal Kälte ins Land, wie der „100-jährige-Kalender“ schreibt. Bleibt es aber, wie angekündigt, eher trocken, reicht der Niederschlag wohl nicht zum Skifahren, Schneemann bauen oder für eine Schneeballschlacht.

Wird es frostig, trüb und nass? 100-jähriger Wetter-Kalender mit eindeutiger Prognose für Januar

Vom 16. bis 19. Januar soll es laut Wetterkalender frostig werden. Doch erst im letzten Drittel des Wintermonats soll es auch wieder richtig nass werden. Der hundertjährige Kalender kündigt ab dem 20. Januar nicht nur eine Kombination aus Regen und Schnee an, sondern spricht von ausgesprochen trübem Wetter. Grau, nass und kalt soll es dann bis zum Monatsende bleiben.

Und was sagen die Wetter-Experten? Die Meteorologen von „Climate Data“ prognostizieren für den Januar Temperaturen zwischen minus ein und sechs Grad. Die Meteorologen von „Wetter2.com“ rechnen mit zwölf Schnee- und acht Regentagen, was der Prognose des Wetter-Kalenders ähnelt. Allerdings sind Wetterprognosen, die über einen Zeitraum von zehn Tagen hinausgehen, nicht aussagekräftig und können sich schnell wieder verändern, wie der „SWR“ schreibt.

Zum Monatswechsel soll das Wetter dann umschlagen und der Februar im Gegensatz zum Januar mit eher lieblichem und mildem Wetter beginnen. Es gibt aus eine weitreichendere Vorhersage: 100-jähriger Kalender mit klarer Prognose – so wird das Wetter 2024. Außerdem schreibt der Bauernkalender auch über andere Themen: Droht 2024 eine Ungeziefer-Plage?

Rubriklistenbild: © Collage: echo24.de, Fotos: IMAGO / Volker Preußer, IMAGO/ Peter Schickert

Mehr zum Thema