Kälte in Baden-Württemberg

Jetzt wird’s frostig: Wann ein Temperatursturz den Winter nach Heilbronn bringt

  • VonVanessa Lutz
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Anfang November kündigen sich erste winterliche Vorzeichen an: In Baden-Württemberg und im Heilbronner Raum droht es, ganz schön frostig zu werden.

Der Oktober endet und damit dürften auch die milden Temperaturen und strahlender Sonnenschein für dieses Jahr vorbei sein. Seit Tagen vergraut dichter Nebel den Morgenhimmel über Baden-Württemberg, zudem ist mittlerweile eher Winterjacke statt leichter Herbstmode angesagt. Laut dem aktuellen Wettertrend wird der Novemberstart wohl eher ungemütlich – und teilweise ziemlich kalt.

Wer sich für alte Bauernregeln interessiert und wissen möchte, worauf die aktuellen Wetterverhältnisse für den Winter hindeuten, kann einen Blick in den 100-jährigen Kalender werfen.

Frost kommt: Hier sinken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt

Die Wetter-Prognosen der vergangenen Tage scheinen sich zu bewahrheiten: Grundsätzlich bleiben die Wetterverhältnisse in den ersten Novembertagen recht ähnlich wie bisher. Die dichten Nebelschwaden sollen weiter den Morgenhimmel grau bedecken, laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) soll vereinzelt etwas Sprühregen möglich sein. Die Höchstwerte liegen laut Zehn-Tage-Trend tagsüber in Baden-Württemberg und im Heilbronner Raum bei meist neun bis zwölf Grad, heißt es weiter.

Trotz der tagsüber einigermaßen milden Temperaturen sollten Autofahrer spätestens jetzt die Winterreifen montieren und dabei übrigens auch ein paar bestimmte Regeln beachten, wie echo24.de erklärt. In den kommenden Tagen sinken die Temperaturen nachts ab, stellenweise kann es sogar zu Frost kommen. So prognostiziert „wetteronline.de“ den ersten Frost in Heilbronn für Montag, den 4. November: Die Temperaturen sollen auf minus ein Grad sinken.

Wann kommt der Winter? So ist der Wettertrend für November

Droht nun also vollends der Wintereinbruch in Deutschland? Das ist wohl eher unwahrscheinlich. In den kommenden zehn Tagen soll es weiterhin überwiegend trocken und windstill bleiben, erklärte Wetterexperte Kai-Uwe Nerding vom „Deutschen Wetterdienst“ (DWD) kürzlich gegenüber echo24.de.

Der Grund hierfür sei ein Hochdruckgebiet, das aktuell „wie ein Klotz“ über Mitteleuropa liege: „Die Tiefdruckgebiete ziehen um das Hoch herum und erwischen uns deshalb größtenteils kaum.“

Rubriklistenbild: © IMAGO/Jan Eifert