Viel Nebel bedeutet viel Schnee

100-jähriger Kalender zeigt, welchen Einfluss November-Wetter auf den Winter 2024/25 hat

  • Julia Cuprakowa
    VonJulia Cuprakowa
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Während die Meteorologen mit ihren Vorhersagen für den Winter 2024/25 eher vorsichtig sind, gibt der 100-jährige Kalender eine klare Prognose ab – und diese orientiert sich am Wetter im November.

Meteorologen betonen immer wieder, dass es sich bei Wettervorhersagen wie „Wie wird das Wetter im Winter 2024/2025“ lediglich um einen Trend handelt. Der Grund: Die Prognosen werden mit verschiedenen Wettermodellen aus sehr vielen Datensätzen errechnet. Gerade deshalb sind die Wetterexperten vorsichtig, wenn sie den Winter prognostizieren und sagen, ob es Schnee, Frost oder eisige Kälte geben wird. Der 100-jährige Kalender ist da weniger zimperlich und gibt schon jetzt eine Winterprognose ab. Anhand gängier Bauernregeln erklärt er, wie das Novemberwetter den Winter beeinflussen kann.

Der 100-jährige Wetter-Kalender

Der „100-jährige Kalender“ wurde im 17. Jahrhundert von einem Abt, Mauritius Knauer, verfasst. Er wird auch Bauernkalender oder Wetterkalender genannt. Der Wetterkalender stützt sich für seine Vorhersagen und Prognosen auf Beobachtungen und Erfahrungen der Menschen sowie auf die Konstellation der Planeten. Wissenschaftlich belegt ist der hundertjährige Kalender nicht.

100-jähriger Kalender erklärt – was viel Nebel im November für den Winter bedeutet

Das Wetter im November hat nach dem 100-jährigen Wetterkalender einen großen Einfluss darauf, wie der Winter 2024725 werden könnte. So lautet eine Bauernregel nach dem 100-jährigen Wetterkalender: „Viel Nebel im November, viel Schnee im Winter“. Diese Regel dürfte also vor allem Winter- und Schneefans freuen. Schließlich ist es schon jetzt (25. Oktober) vor allem morgens sehr neblig, wie echo24.de berichtet. Sollte sich der Trend also im November fortsetzen, ist mit einem schneereichen Winter zu rechnen.

Für den Winter 2024/25 haben auch die Meteorologen bereits erste Prognosen gewagt. Dabei stehen die ersten Langfristvorhersagen der gängigen Wettermodelle im krassen Gegensatz zu den Bauernregeln. Nach dem CFS-Modell soll der Winter in Deutschland sehr mild werden. Die Prognose kann sich aber noch ändern. Schließlich besagt eine weitere Bauernregel, dass auch das Wetter im Oktober Einfluss auf den Winter haben kann. „Im Oktober der Nebel viel, bringt im Winter der Flocken Spiel“. Somit sagen bereits zwei Vorhersagen des hundertjährigen Kalenders Schnee im Winter voraus.

November-Wetter hat Einfluss auf den Winter – das sind die Folgen laut 100-jährigen Kalender

Neben der Schneeprognose gibt es noch weitere Bauernregeln, die besagen, dass das Wetter im November Einfluss auf den Winter hat:

  • Hängt das Laub bis November hinein, wird der Winter lange sein.
  • Gefriert im November schon das Wasser, wird der Januar umso nasser.
  • Hält der Baum die Blätter lang’, macht ein später Winter bang’.

Im Klartext heißt das: Wenn die Bäume nicht bald ihre Blätter verlieren, ist mit einem langen Winter zu rechnen. Was das konkret bedeutet und ob man sich auf Schnee, Frost und sibirische Kälte einstellen muss, verrät der 100-jährige Kalender im Detail jedoch nicht. Immerhin aber gibt der Bauernkalender eine Frostwarnung für den 1. November. Halloween wird wohl ins Wasser fallen, aber danach soll die „große Kälte“ einsetzen, was den ersten Bodenfrost bedeuten könnte.

Schnee im Winter 2024/25? Bauernregeln wissenschaftlich nicht belegbar

Es bleibt abzuwarten, wie das Wetter im November tatsächlich wird und ob es letztendlich einen Einfluss auf den Winter 2024/25 haben wird. Schließlich lassen sich Bauernregeln nicht wissenschaftlich beweisen.

Dennoch treffen einige Vorhersagen des 100-jährigen Kalenders durchaus ins Schwarze. Grundsätzlich lässt sich aber festhalten, dass es in den vergangenen Jahren kaum Schnee gab, wie echo24.de bereits berichtete.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Collage: echo24.de