Wetter in Baden-Württemberg
Von seriös bis „Grumpy Cat“ – welche Wetter-Apps lohnen sich?
VonTobias Beckerschließen
Die Wettervorhersage ist für viele Menschen wichtig, aber welche Wetter-App lohnt sich dafür? Die Auswahl ist groß, einige schneiden in Tests gut ab – und sind kostenlos.
Das Wetter in Baden-Württemberg hat viele Facetten, wechselt immer mal wieder. Wettervohersagen sind auf die kommenden drei, vier Tage meist ziemlich genau. Ganz selten kommt es wirklich komplett anders. Langfristige Prognosen, wie die Vorhersage für den ganzen Sommer 2023, der zu heiß und zu trocken werden soll, sind überwiegend eher Tendenz, die verschiedene Wettermodelle berechnen. Wer das Wetter nicht bei echo24.de verfolgt, hat vielleicht eine Wetter-App auf dem Smartphone. Bei der Hülle an Anbietern stellt sich allerdings die Frage: Welche Wetter-App lohnt sich?
Kostenlos sollte sie sein, möglichst viele Informationen enthalten, dabei aber übersichtlich bleiben und gleichzeitig möglichst genaue Vorhersagen. Eine Wetter-App, die Sonne vorhersagt, obwohl Regen kommt, wird wohl bei den meisten Menschen, die völlig überrascht nass werden, schnell wieder vom Smartphone verschwinden. Doch es gibt einige Apps, die in allen Bereichen punkten können.
Viele Informationen, starke Vorhersagen: Diese Wetter-Apps sind gute Beispiele
„AccuWeather“ beispielweise wird bei „Computer Bild“ Testsieger – und zwar für Android- und iOS-Betriebssystem. Demnach hält die App, was im Namen steht: Accuracy (auf deutsch: Genauigkeit). Die stündlichen Prognosen und dazu die vorhandenen Informationen in der App haben die Tester begeistert. Einzig die Sonnenscheindauer, die der Juni 2023 beispielsweise nach zwei Tagen schon zu zehn Prozent vom Monatssoll erfüllt hatte, fehlt. Nachteil: Es gibt Werbung, die man gegen ein Abo unterdrücken kann.
Auch „Apple Wetter“ für, wie der Name schon sagt, iOS-basierte Geräte erledigt den Job. Die Wettervorhersagen sind qualitativ gut, die Informationen der App ausreichend. Die App von „WetterOnline“ schließt beim Test von „Computer Bild“ ebenfalls gut ab – für beide Betriebssysteme. Neben „AccuWeather“ bietet diese App wohl die meisten Wetterdaten an, liegt aber bei den Vorhersagen „nur“ im mittleren Bereich. Auch hier gilt: Wer werbefrei dabei sein will, muss einen kleinen Betrag zahlen.
Die Wetter-Apps der anderen Art: Von „Grumpy Cat“ und gemalten Hintergründen
Es gibt unzählige Wetter-Apps, die zum Teil kostenlos, zum Teil auch gegen Bezahlung verfügbar sind. Doch meist ist eins gleich: Sie sind schlicht, haben viele Informationen über das Wetter und jeder bevorzugt seinen eigenen Liebling. Dafür gibt es aber auch besondere Wetter-Apps, wie „YoWindow“. „netzwelt.de“ berichtet, dass dort ein Hintergrundbild auswählt werden kann, auf dem dann das Wetter gespiegelt wird.
Heißt: Ist als Hintergrund eine Stadt gewählt, wuseln dort Menschen und Autos umher. Regnet es in der Realität, regnet es auch in der App. Eine „andere“ Art der Wetterdarstellung. Auch die im Netz so beliebte „Grumpy Cat“ hat eine eigene Wetter-App. Das Bild wechselt je nach Zeit und Wetter. So zaubert die App vielleicht auch bei Starkregen dem ein oder anderen ein Lächeln ins Gesicht.
Neben den ganzen Apps, die mit einem Klick geöffnet werden, kann das Wetter natürlich auch herkömmlich im Internet nachgeschaut werden. Ob bei „Deutscher Wetterdienst“, „wetter.net“ oder „wetter.de“, es gibt viele Anbieter, die basierend auf den Wettermodellen ihr Vorhersage treffen. Oder man klickt sich auf echo24.de durch die neusten Meldungen zum Wetter, um einen Überblick zu bekommen.
Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa, Collage echo24.de
