Wetter in Deutschland
Wintereinbruch im November? Experte mit deutlicher Wetter-Vorhersage
VonJulia Cuprakowaschließen
Das Wetter im Oktober ist ausgesprochen mild. Doch wie geht es weiter? Bringt der November Frost und Schnee oder wieder milde Temperaturen um die 20 Grad?
Das Wetter in Deutschland und damit auch in Baden-Württemberg ist derzeit sehr wechselhaft. Das Tief Xanthos bringt feuchte und stürmische Luftmassen nach Baden-Württemberg. Das bedeutet nach einem Wetterumschwung mit Blutregen und Gewittergefahr vielerorts regnerisches Wetter und vor allem im Bergland Sturmböen.
Die Temperaturen liegen tagsüber im zweistelligen Bereich, aber auch nachts sinkt die Temperaturkurve nicht unter den Gefrierpunkt. Ähnlich warm soll es auch in den nächsten Wochen und Anfang November bleiben. Oder kann sich doch frostige Luft durchsetzen? Die Antwort gibt Meteorologe Alban Burster im 16-Tage-Trend für Deutschland.
November-Wetter im 16-Tage-Trend: Milder und regnerischer Monatsbeginn
„Wir erleben gerade ereignisreiche Tage in Deutschland“, sagt „wetter.com“-Meteorologe Alban Burster. Auf der einen Seite Sturm und Hochwasser an der Ostsee, auf der anderen Seite Föhn und damit milde Temperaturen im Süden. Doch wie lange bleibt dieses Wetter in Deutschland? Fällt Halloween ins Wasser?
Laut Wetter-Experte Burster ist von Kälteeinbruch erstmal keine Spur: Der November beginnt demnach mit recht milden Temperaturen. Das liegt an zwei Hochdruckgebieten, die sich eher südlich von Deutschland positionieren. Und die Tiefdruckgebiete bleiben eher draußen auf dem Atlantik. „Es stellt sich eher eine westliche bis südwestliche Strömung ein. Die ist zwar mild, bringt aber auch immer wieder Regen“, so Burster.
Weiterhin milder und nasser November – kein Frost in Sicht
Aber auch über den 1. November hinaus bleiben die Temperaturen mild. Die Hoch- und Tiefdruckgebiete bleiben bestehen und dehnen sich etwas aus, so die aktuellen Wetterkarten für Deutschland. Daher wird der November – zumindest in der ersten Woche – recht mild, aber auch sehr nass weitergehen. Die Luftmassentemperatur liegt in 1.500 Meter Höhe meist um fünf Grad. Es soll aber auch deutliche Ausreißer nach oben geben.
Dann könnte es tatsächlich ein paar Föhnlagen geben, also fast spätsommerliche Temperaturen. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber eher gering. Genauso unwahrscheinlich ist es, dass es noch deutlich kälter wird. Im Klartext heißt das: In den nächsten zwei Wochen wird es um die 15 Grad warm.
Kurzum: Der November beginnt für die Jahreszeit viel zu mild. Selbst Nachtfröste spielen keine Rolle. Dafür braucht man immer wieder eine Regenjacke, denn es soll immer wieder wechselhafte und damit regnerische Wetterperioden geben.
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