Wetter-Trend
Schlägt nun der Winter zu? Prognose zeigt – hier droht Schnee im November
- VonVanessa Lutzschließen
Während sich der Oktober nochmal von seiner schönsten Seite zeigt, droht im November ein ungemütlicher Wetterumschwung. Gibt es vielleicht sogar schon den ersten Schnee?
Ein Anblick wie aus dem Bilderbuch: Die Blätter an den Bäumen haben sich in Baden-Württemberg orange-gelb verfärbt und säumen die Straßen, die Temperaturen sind mild, der Regen ist selten. Der Herbst zeigt sich derzeit von seiner schönsten Seite und auch die Prognosen für die letzten Monatstage lassen hoffen, wie echo24.de berichtete. Der November gilt dagegen als Vorbote für den Winter. Und laut den ersten Trends muss man sich wohl genau darauf einstellen.
Von goldenem Herbst zu nasskaltem Winter: November bringt Wetterwechsel
Mittlerweile gibt es erste Prognosen, die einen vorläufigen Trend für den November vorhersagen. Da Langfrist-Prognosen immer mit Unsicherheiten behaftet sind, könnte sich an den tatsächlichen Wetterverhältnissen noch einiges ändern. Dennoch lohnt es sich, einen Blick darauf zu werfen, um einen ersten Eindruck der kommenden Wochen zu erhalten.
Wie die Wetter-Experten von „Kachelmannwetter“ berichteten, habe man es in Deutschland derzeit mit „klassischem Herbstwetter“ zu tun. Die verbleibenden Oktobertage sollen unbeständiger, mit kühleren Temperaturen und Nebel werden. Insgesamt gebe es den restlichen Monat hinweg nur „wenig Wetteraktivität“ mit etwas Regen. Im November droht allerdings ein spürbarer Wechsel.
Jetzt kommt der Herbst-Klassiker - neuer November-Wetter-Trend
— Kachelmannwetter (@Kachelmannwettr) October 22, 2024
Das klassische Herbstwetter mit der Vorhersage für die kommenden Tage und heute auch der neue November-Wetter-Trend (Spekulationsbereich):https://t.co/P9A8IHaujT
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Wetterumschwung zum November-Ende: Meteorologen rechnen mit viel Regen
Die gute Nachricht: Erst einmal bleibt das goldene Herbstwetter in Deutschland wohl bestehen. Das prognostiziert „Kachelmannwetter“. Laut diesem Trend könnte auch die erste Novemberwoche „eher wenig Wetteraktivität“ bedeuten.
Heißt: Der Regen soll vermutlich erstmal ausbleiben, womöglich könnte es gar zu trocken werden. Und auch die Temperaturen sollen typisch herbstlich bleiben. Die Aussichten sehen allerdings nicht für ganz Europa so rosig aus: Ein Tiefdruckgebiet über Süd- und Südosteuropa könnte dort „heftige Regenfälle oder auch Unwetter“ bringen.
Der große Umschwung könnte in der zweiten Monatshälfte kommen. Und dann könnte es ziemlich ungemütlich werden: Es droht nämlich viel Regen in Deutschland. Laut „Kachelmannwetter“ könnte es sogar „zu nass“ für die Jahreszeit werden.
Der erste Schnee im November? Hier könnte es weiß werden
Eine ähnliche Prognose liefert „wetter.de“. Auch dieses Portal sagt für die erste Novemberhälfte milde Temperaturen voraus. Ab Mitte November sollen die Temperaturen schließlich spürbar sinken – und dann könnte in allen Regionen Frost ein Thema werden. Zum Monatsende könnten sowohl am Tag als auch in der Nacht einstellige Werte die Regel werden.
Ob im November die ersten Schneeflocken fallen, lässt sich laut „wetter.de“ derzeit nicht mit Sicherheit vorhersagen. Allerdings zeige die Langfristprognose für Garmisch-Partenkirchen, den Fichtelberg und Kahler Asten einzelne Zeitpunkte nach der Novembermitte an, in denen es dort theoretisch kalt genug für Schnee wäre. Im Flachland dagegen sei Schnee aufgrund der wohl milderen Temperaturen unwahrscheinlicher – einer Statsitik zufolge jedoch nicht ausgeschlossen.
Rubriklistenbild: © Michaela Ebert