Shootingstar ist heiß begehrt

Wechsel oder Leverkusen-Verbleib? Wirtz-Entscheidung gefallen

  • Alexander Kaindl
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Florian Wirtz ist ein kommender Fußball-Superstar. Ein Abschied aus Leverkusen und ein Wechsel zu einem Weltklub gilt als sicher – allerdings nicht in naher Zukunft.

Leverkusen – München, Madrid, Barcelona, London, Manchester, Paris – Florian Wirtz wird es sich eines Tages aussuchen können, für welchen Topklub er einmal spielen möchte. So ist zumindest die Tendenz bei sämtlichen Experten in der Fußballbranche. Die Leistungen des Leverkusener Shootingstars zementieren diese Behauptung jede Woche ein Stückchen mehr.

Wechsel im Sommer oder Leverkusen-Verbleib? Wirtz-Entscheidung gefallen

Ganz so schnell wird mit einem Bayer-Abschied aber wohl nicht zu rechnen sein. Sein Vater und Berater Hans Wirtz wurde gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger nun überraschend deutlich: „Florian hat Vertrag bis 2027 in Leverkusen. Das wird auch grob die Zeitspanne sein, die er noch in Leverkusen verbringen wird.“

Er fügte hinzu: „Was dann wann passiert, darauf gibt es keine Antwort. Man sollte die nächsten beiden Jahre abwarten, dann werden wir sehen, wohin der Weg führt.“

Florian Wirtz wird so bald offenbar nicht für den FC Bayern spielen.

Wirtz-Vater lobt Leverkusen-Trainer Xabi Alonso

Ein entscheidender Faktor für den geplanten Verbleib scheint der stark umworbene Trainer zu sein. Hans Wirtz betonte: „Florian hat großes Glück mit Xabi Alonso, der viele Qualitäten mit sich bringt.“ Er lobte den Coach weiter: „Er geht mit der gesamten Mannschaft großartig um. Das ist der richtige Trainer zum richtigen Zeitpunkt.“

Hans Wirtz sieht seinen 20-jährigen Sohn noch in einer Phase der Entwicklung. Er erklärte: „Es dauert noch einige Zeit, bis er einen Stand hat, dass er diese Leistungen konstant abruft. Erst dann können wir über Superlative und höhere Qualifikationen sprechen.“ Es wird berichtet, dass der FC Bayern München sowie Real Madrid und der FC Barcelona Interesse am Offensivspieler zeigen. Zuletzt gab es allerdings auch Anzeichen dafür, dass die Bayern erstmal nicht in den Wirtz-Poker einsteigen werden.

Fußballstar und Sprachgenie: Diese Spieler können sich in etlichen Ländern verständigen

Mateo Kovacic (FC Chelsea), fünf Sprachen: Als gebürtiger Österreicher spricht der kroatische Nationalspieler neben Kroatisch auch Deutsch. Zudem hat er Kenntnisse in Spanisch, Englisch und Italienisch vorzuweisen.
Luís Figo, Karriereende: fünf Sprachen: Der einstige Barça- und Real-Star weiß sich neben seiner Muttersprache Portugiesisch auch auf Spanisch, Italienisch, Französisch und Englisch zu verständigen.
Mikel Arteta (Karriereende), fünf Sprachen: Der heutige Arsenal-Trainer kann sich mit seinen Spielern auf Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch unterhalten.
Maxwell, Karriereende: fünf Sprachen: Der einstige Linksverteidiger aus Brasilien, der unter anderem für Ajax und Barcelona spielte, beherrscht neben seiner Muttersprache Portugiesisch auch Französisch, Niederländisch, Spanisch und Englisch.
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Wirtz-Ärger über Auswechslung bei DFB-Spiel in Köln

Wirtz senior, der schon vor Wochen durchblicken ließ, dass sein Sohn noch länger in Leverkusen spielen wird, übte in dem Interview außerdem Kritik an Ex-Bundestrainer Hansi Flick. Er hatte Wirtz im Länderspiel gegen Belgien im März 2023 nach nur einer halben Stunde ausgewechselt Und das ausgerechnet in seiner Heimatstadt Köln. Hans Wirtz sagte: „Ich konnte die Auswechslung nicht verstehen, vor allem an diesem Ort zu diesem Zeitpunkt. Ich hätte das als Bundestrainer nicht gemacht. Aber Hansi Flick hatte eben eine andere Meinung. Es ist auch schon lange her, die Dinge haben sich seither zum Positiven gedreht.“ Unter dem Nachfolger von Flick, Julian Nagelsmann, spielt Wirtz regelmäßig. (akl)

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