Das ist bitter

Zur Unzeit: Falken-Stürmer Alex Nikiforuk fällt verletzt aus

  • Marc Thorwartl
    VonMarc Thorwartl
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Möglicherweise droht dem zweitbesten Falken-Scorer eine Zwangspause von bis zu drei Wochen.

Alex Nikiforuk muss eine Zwangspause einlegen.
  • Im Mitteldrittel verletzt er sich in Bad Tölz
  • Heute ist er zur Untersuchung bei den Ärzten
  • Mit ihm fehlt den Falken der zweitbeste Scorer

Die Reise der Heilbronner Falken zu den Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag war doppelt schmerzhaft: Zum einen kassierten sie eine total unnötige 6:8-Niederlage, zum anderen verloren sie auch noch Stürmer Alex Nikiforuk.

Es läuft die 31. Minute. Nikiforuk versucht, den Tölzer Tyler McNeely beim Torschuss zu hindern. Dabei kommt er mit ihm in Kontakt, strauchelt, fällt und reißt dabei auch noch seinen Mannschaftkollegen Kevin Maginot um, der auf ihn fällt. Das Ergebnis: 5:4 für Bad Tölzund ein Nikiforuk, der mit schmerzverzerrtem Gesicht zur Bank humpelt.

Falken-Stürmer Nikiforuk im Sandwich

"Ich wurde in die Mangel genommen und mein Körper erst durch den Kontakt mit Tyler in die eine, dann durch Kevin in die andere Richtung geschleudert. Dabei ist es passiert", erklärt der kleine Flügelflitzer und aktuell zweitbeste Falken-Scorer gegenüber echo24.de.

Ein Bild, auf das die Falken-Fans vorerst verzichten müssen: Alex Nikiforuk (rechts) beim Torjubel.

Der Kanadier stellte sich zwar in den Dienst der Mannschaft, biss auf die Zähne, um weiterzuspielen, doch war er längst nicht mehr im Vollbesitz seiner Kräfte. Mit weiteren Folgen. Beim spielentscheidenden 7:6 für Bad Tölz, die Heilbronner Falken waren zu diesem Zeitpunkt in Überzahl, war er einen Schritt zu langsam beim Klärungsversuch - und die Partie entschieden.

Zweitbester Falken-Scorer hat Zwangspause

Schon auf der anschließenden Pressekonferenz machte Falken-Trainer Alexander Mellitzer deutlich, dass er mit einem Ausfall von Nikiforuk rechnet: "Nach dem Unterzahltor habe ich ihn dann nicht mehr gebracht." Der Stürmer selbst ist am Montagmorgen wenig zuversichtlich: "Ich hoffe noch, dass es nichts Gravierendes ist, aber ich fühle mich heute echt beschissen."

Zuletzt traf Alex Nikiforuk in jedem Spiel und war unverzichtbarer Leistungsträger im Team.

Am Montagmittag hatte er dann einen MRT-Termin für eine genaue Diagnose. Wie immer in solchen Fällen wird die Verletzung nicht öffentlich kolportiert, es scheint aber so, dass Nikiforuk womöglich bis zu drei Wochen ausfällt. Und das ausgerechnet jetzt, da für die Heilbronner Falken fünf Spiele in 11 Tagen anstehen und der Kader eh schon enorm ausgedünnt ist.

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