Heilbronner F
Heilbronner Falken gewinnen Spitzenspiel gegen den EHC Freiburg
VonMarc Thorwartlschließen
Ab Mitte der Begegnung drehen die Unterländer auf und können sich ganz wichtige drei Punkte im Kampf um einen Spitzenplatz sichern.
- Mirko Pantkowski kehrt ins Falken-Tor zurück
- Vier Jungadler sind im Einsatz
- Alex Nikiforuk mit Doppelpack
Gerade einmal vier Punkte trennen die Heilbronner Falken von dem heutigen Gegner in der DEL2: dem EHC Freiburg. Zweiter gegen Vierter, das ist ein weiteres Spitzenspiel, das die Unterländer zu absolvieren haben. Klar ist: Der Sieger wird ganz oben dabeibleiben, der Verlierer muss aufpassen, nicht in den Bereich der Pre-Playoffs zu rutschen.
Die Heilbronner Falken treten in dieser Partie mit vier Jungadlern an, sodass Falken-Coach Alexander Mellitzer mit seinem geliebten Vier-Reihen-System spielen kann. Und er kann endlich einen Rückkehrer im Team begrüßen. Torhüter Mirko Pantkowski ist wieder einsatzfähig und bekommt sogleich das Vertrauen des Trainers. Das rechtfertigt er. Die Falken gewinnen mit 6:3.
Heilbronner Falken mit Doppelschlag
Das Spiel hat von der ersten Sekunde an viel Intensität. Vornehmlich sind es die Heilbronner Falken, die im Angriff Chancen generieren, aber in kurzem Abstand nacheinander scheitern Derek Damon, Bryce Gervais und Alex Nikiforuk. Dann bekommt Davis Koch die Scheibe. Der hat keine Anspielstation und bringt sie vors Tor. Vom Schläger des Freiburger Keepers springt sie in der vierten Minute an das Bein eines Verteidigers und von dort ins Tor. Nur zwei Minuten später ein Pass von Dylan Wruck in den Lauf von Kevin Maginot, der trocken ins kurze Eck zum 2:0 vollstreckt.
Die Gäste kommen erst richtig in die Partie, als sie zum ersten Mal Überzahl haben. Der Puck läuft schnell durch die Reihen, immer wieder kann ein Stürmer abschließen, doch Pantkowski ist auf der Hut. In der 16. Minute dann Powerplay für die Falken, aber auch sie ohne Glück. Kaum wieder komplett fällt das 2:1. Ein verdeckter Schuss, keine Abwehrchance für Pantkowski. 24 Sekunden vor der Pause dann gleich zwei Strafen gegen die Breisgauer. Doppelte Überzahl für die Heilbronner Falken.
Heilbronner Falken suchen die Entscheidung
Mit dieser starten sie auch in den Mittelabschnitt. Doch es ist nicht zwingend genug, die Gäste überstehen die Situation. Sind dann allerdings machtlos, als Wruck nicht angegangen wird und den Puck in den Winkel drischt. 3:1, die Vorentscheidung? Nein, denn kurze Zeit später schlägt das Powerplay der Freiburger zu. Jetzt steht die Partie auf Messers Schneide.
Bis zur 36. Minute, da nimmt sich Nikiforuk ein Herz und hämmert den Puck in die Maschen. Jetzt setzen die Heilbronner Falken nach, suchen die Entscheidung. Powerplay, Ian Brady schießt, die Scheibe geht an den Innenpfosten, kommt zu Wruck, der bedient Nikiforuk, der zum 5:2 vollendet. Pause.
Falken-Stürmer Gervais sorgt für die Entscheidung
Das letzte Drittel beginnt verhalten, viel spielt sich in der neutralen Zone ab. Nachdem die Heilbronner Falken ein Unterzahlspiel unbeschadet überstehen, übernehmen sie die Kontrolle. Ein Konter wie aus dem Lehrgang, Gervais wird nicht energisch genug angegangen und trifft zum 6:2.
Dieses Tor zeigt Wirkung. Die Aktionen der Breisgauer in der Folgezeit nicht mehr zwingend genug, die Heilbronner Falken versäumen es, weiter Treffer nachzulegen. Vier Minuten vor dem Ende haben die Gäste erneut Powerplay und verkürzen auf 6:3. Das war es dann aber auch. Die Falken haben sich selbst ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht.
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