Premieren-Tore

Heilbronner-Falken-Verteidiger sind echt torgefährlich

  • Marc Thorwartl
    VonMarc Thorwartl
    schließen

Am Mittwochabend kommt es zur Revanche mit den Löwen Frankfurt - die Unterländer haben hier noch eine Rechnung offen.

Gegen die Löwen Frankfurt könnte es zu einem richtig engen Match kommen - wenn die Heilbronner Falken den Gameplan des Trainers einhalten.

Zwölf Tore haben die Heilbronner Falken am vergangenen Wochenende in den Spielen gegen Freiburg und bei den Tölzer Löwen erzielt. Von neun unterschiedlichen Torschützen. Und dabei geht die Gefahr nicht nur von den Stürmern aus. Gleich drei Verteidiger erzielten ihren ersten Treffer der Saison: Marcus Götz, Jan Pavlu und Kevin Maginot.

Das macht die Heilbronner Falken für die anderen Teams noch schwerer berechenbar. Die gegnerischen Mannschaften müssen sich auf alle Mannschaftsteile konzentrieren - und auf alle vier Reihen, denn von jedem Block geht Gefahr aus. Genau diese Ausgeglichenheit ist die große Stärke der Unterländer.

Heilbronner Falken spielen gegen den Liga-Favoriten

Und das ist auch vonnöten, denn die Heilbronner Falken treffen am Mittwoch um 20 Uhr daheim in der Kolbenschmidt-Arena auf den Ligafavoriten Löwen Frankfurt. Moment mal, da war doch etwas? Genau, am zweiten Spieltag mussten die Falken in der Mainmetropole antreten, holten dort einen 0:3-Rückstand auf, hatten mehrfach den Siegtreffer auf der Kelle, um dann durch zwei fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen in der Schlussphase doch noch zu verlieren.

Unglaublich wichtig fürs Team und gerade in Topform: Stefan Della Rovere

Aber das ist Schnee von gestern. Die Heilbronner Falken haben die Löwen in der Tabelle mittlerweile überholt. Denn die Hessen sind noch nicht richtig ins Rollen gekommen. Jetzt besteht die ganz große Chance, den Vorsprung sogar noch auszubauen. Damit dies aber klappt, dürfen solche Fehler wie am Sonntag in Tölz nicht passieren.

Falken-Trainer ist unzufrieden

Denn dort las Falken-Trainer Alexander Mellitzer nach dem Spiel seinem Team gehörig die Leviten: "Wir sind da mit einem blauen Auge davongekommen. Wir kamen nicht gut ins Spiel. Die Balance zwischen pressenden Stürmern und den Verteidigern war nicht gegeben. Mit dem schnellen Umschalten der Tölzer von Defensive auf Offensive sind wir überhaupt nicht zurechtgekommen."

Hinten eine Bank und nach vorne mit viel Tempo: Falken-Verteidiger Marcus Götz.

Aber auf der dortigen Leistung kann auch aufgebaut werden. Erneut holten die Heilbronner Falken einen Rückstand auf, zeigten dabei eine tolle Moral und teilweise spielte das Team wie aus einem Guss. Wenn es die Fehlerquote minimiert, dann steht einer erfolgreichen Revanche gegen die Frankfurter nichts im Weg.

Rubriklistenbild: © Thorwartl