Was für ein Auftritt beim ersten Heimspiel!
Wow: Junge Eisbären Heilbronn bezwingen kunstvoll den Meister aus Bietigheim!
VonOlaf Kubasikschließen
Gegen den Meister aus Bietigheim zeigt die junge Mannschaft der Eisbären Heilbronn, wie viel Spaß sie am Eishockey hat.
Das erste Heimspiel der neuen Eishockey-Regionalliga-Saison steht für die HEC Eisbären an. Und dafür kommt ausgerechnet der Meister aus Bietigheim am Sonntagabend in die Kolbenschmidt-Arena. Für Eisbären-Trainer Pavol Jancovic sind die kleinen Steelers "ein extrem schwerer Gegner". Nur schlagbar, "wenn wir mitlaufen und diszipliniert spielen". Das gelingt den vier Angriffs- und drei Abwehrreihen beim 4:1 perfekt.
Im Gegensatz zur 2:4-Niederlage bei den Zweibrücken Hornets müssen die Eisbären Heilbronn diesmal ihre Groß-Chancen nutzen. Denn: Ein Giga-Goalie wie Andrew Hare allein reicht ihnen nicht ganz. Angreifer Vasilios Maras erklärt deshalb: "Wir sind ein junges hungriges Team mit viel Geschwindigkeit auf dem Eis, dürfen aber dabei nicht das Toreschießen vergessen!"
Trotz Umbruch: Darum schielen die Eisbären Heilbronn auf die Playoffs
Eisbären Heilbronn: Nach Mega-Maras trifft auch Bombast-Brendle
Doch nun hinein ins Derby, für das die Eisbären Heilbronn freien Eintritt auf Stehplatz-Ränge gewähren: Und es geht turbulent los. Die Eisbären pressen - bis Sven Breiter wegen Haltens zwei Minuten auf die Bank muss. Aber Bietigheim hat kein Mittel gegen das haremetisch abgeriegelte Tor. Dann sind es die Eisbären, die dem Spiel den Stempel aufdrücken: Maras macht das als Erster - rumms: 1:0 (11.). Daniel Brendle wird mit seinen 29 Jahren immer mehr zum Anführer der Eisbären-Rasselbande - und legt das 2:0 nach (15.). Mit Mega-Maras und Bombast-Brendle geht's in die erste Pause.
Starker Heim-Auftritt der jungen Eisbären Heilbronn lässt hoffen
Und es geht gerade so weiter. Mit hochkonzentrierten Eisbären Heilbronn. Die logische Folge im zweiten Drittel: Das 3:0 durch Breiter (29.). Erwähnenswert: Alle drei Tore hat der eisbärenstarke Felix Kollmar vorbereitet! Doch den einen Gegentreffer kann dann auch Giga-Goalie Hare nicht verhindern - und zwar das 3:1 durch Andreas Hilse (38.). Erneute Pause.
Es geschieht nicht mehr viel in diesem letzten Drittel. Bietigheim scheitert an Hare, die Eisbären Heilbronn verzweifeln an Viktor Laveuve im Kasten der kleinen Steelers. Der verlässt seinen Kasten 1:18 Minuten vor Schluss. Und die Steelers kassieren prompt das Empty-Net-Goal zum 4:1-Endstand durch Leontin Kreps! Was bleibt ist DAS Wow, wie diese Truppe von Pavol Jancovic in diese Partie gegangen ist - und sie wahrlich kunstvoll beendet hat.
Bilder: Heim-Auftakt der Eisbären Heilbronn gegen die kleinen Bietigheim Steelers




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