Nicht zufrieden mit der eigenen Leistung
Eisbären Heilbronn: Torwart-Titan Andrew Hare übt Kritik - an sich selbst
VonOlaf Kubasikschließen
Ohne Andrew Hare hätten die Eisbären Heilbronn zuletzt noch mehr Treffer kassiert, doch das reicht dem Torwart nicht.
○ Die Eisbären Heilbronn haben ihre letzten drei Spiele verloren
○ Ohne Andrew Hare im Tor wären die Niederlagen noch höher ausgefallen
○ Dennoch ist der Ex-Profi unzufrieden mit seiner eigenen Leistung
Er ist DER starke Rückhalt der HEC Eisbären Heilbronn. Und ohne ihn hätte das Team von Trainer Pavol Jancovic sicher deutlich mehr Treffer in dieser Saison der Eishockey-Regionalliga Südwest eingeschenkt bekommen. Doch der kanadische Torwart-Titan ist strutsauer - mit sich selbst. Wegen bislang 25 kassierter Tore in 532:12 Spielminuten. Hare: "Ich muss einfach besser werden!"
Vor allem die jüngste 0:4-Niederlage seiner Eisbären Heilbronn bei den kleinen Bietigheim Steelers wurmt Andrew Hare. Obwohl der 29-jährige Ex-DEL2-Goalie noch der beste Mann seines Teams war. Hare selbstkritisch: "Ich war die letzten paar Spiele gut, aber nicht gut genug. Ich muss alle Pucks haben, die ich halten kann, aber auch die, die ich nicht halten kann." Und genau daran arbeite er jetzt.
Eisbären Heilbronn: Andrew Hare warnt vor komplizierter Spielweise
Für die Spielweise der Eisbären Heilbronn hält Andrew Hare ebenfalls ein Erfolgsrezept parat. Er verweist auf die ersten fünf Partien der Saison, von denen vier gewonnen werden konnten: "Da haben wir unser Spiel einfach gehalten und hatten Erfolg damit. Wenn wir versuchen, die Dinge zu unnötig kompliziert zu machen, dann kommen wir in Bedrängnis." Wie in Bietigheim.
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