Auf dem Eis wird er zum Pitbull
Eisbären Heilbronn: Mit diesem Knochenhart-Stürmer ist nicht gut Kirschen essen
VonOlaf Kubasikschließen
Vasilios Maras ist der Pitbull der Eisbären Heilbronn - denn er geht für das Team immer dorthin, wo es richtig weh tut.
Rückblende: Es läuft die 52. Spielminute. Die Partie der Eishockey-Regionalliga Südwest zwischen den HEC Eisbären Heilbronn und den Baden Rhinos Hügelsheim steht auf Messers Schneide: 2:2. Dann kommt's zur Keilerei. Und ER leckt sofort Blut, ist gaaanz vorne dabei - wie immer! Vasilios Maras kassiert zwei plus zwei Minuten wegen übertriebener Härte, aber auch die Hügelsheimer Graham Brulotte und Michael Kick. Die Eisbären entscheiden daraufhin die Partie (5:2) für sich.
Logisch, dass Vasilios Maras momentan die interne Strafen-Statistik anführt. Aber das ist auch der Plan des 22-Jährigen: "Ich spiele körperbetont, kenne auf dem Eis keinerlei Freunde und bin bei jeder Keilerei dabei - doch immer im Dienste der Mannschaft." Stimmt, denn alle seine Strafen in dieser Saison hat Maras zwar wegen übertriebener Härte kassiert, dadurch jedoch bislang NIE die Eisbären Heilbronn in die Bredouille gebracht.
Vasilios Maras: Nur topfit eine Hilfe für die Eisbären Heilbronn
Das letzte Spiel gegen die Mad Dogs Mannheim (7:2) hat Kampfsport-Fan Vasilios Maras verpasst - aus gutem Grund: "Ich fühle mich körperlich schlapp, meine Ohren sind komplett zu." In dieser Verfassung hat ein Pitbull wie er DEFINITIV nichts auf dem Eis verloren.
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Am Freitag um 20 Uhr soll aber wieder der Vasilios Maras am Start sein, mit dem überhaupt nicht gut Kirschen essen ist. Denn dann geht es daheim gegen die Stuttgart Rebels. Und gegen das Team des letztjährigen Eisbären-Trainers Heiko Vogler will "Vasi" ganz besonders zeigen, was ihn so wichtig für die Eisbären Heilbronn macht: seine Knochenhärte, sein Pitbull-Biss und sein Tor-Instinkt!
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