K1-Weltmeister kämpft in Ungarn, der Türkei und China
Jerome Heinz: Jetzt geht's Schlag auf Schlag
VonOlaf Kubasikschließen
Ein Kampf in Budapest hat seinen ganzen Terminplan durcheinandergewirbelt. Doch K1-Weltmeister Jerome Heinz ist darüber gar nicht traurig. Im Gegenteil...
Die noch vor den Sommerferien geplanten Kampftermine sind mittlerweile hinfällig. Schuld daran: "Ein Sechser im Lotto." K1-Weltmeister Jerome Heinz von der Kickbox-Akademie (KBA) Heilbronn meint damit aber keinesfalls den großen Glücksspielgeldsegen, sondern seine Einladung zu "Bellator" im ungarischen Budapest. Der 23-Jährige erklärt: "Dort kämpfen nur absolute Top-Fighter."
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Heinz' Gegner am 17. September in der Gewichtsklasse bis 85 Kilo ist ein dementsprechendes Brett: Alexandru Negrea. Der Rumäne hat kürzlich den mehrmaligen World-Grand-Prix-Final-Teilnehmer Melvin Manhoef aus den Niederlanden bezwungen. Also eine gaaanz harte Nuss. Jerome Heinz will diese trotzdem knacken. Nur wie? "Indem ich ein richtig gutes Ding abliefere." Sollte ihm das gelingen, kann ihm KBA-Chef Vedran Krco zufolge womöglich sogar eine "Bellator"-Teilnahme in Las Vegas winken.
Doch damit nicht genug. Kaum zurück aus Ungarn, geht's schon wieder ins Flugzeug. Um in die Türkei abzuheben. Denn am 24. September kommt es bei der Mixfight-Gala in Istanbul zum Ländervergleich zwischen der Türkei und Deutschland. Heinz trifft bei der vom türkischen Fernsehen übertragenen Großveranstaltung auf Aykut Tonkal. "Ich habe eine gute Chance gegen ihn, doch zwei Kämpfe binnen einer Woche sind hart - da muss ich die Zähne zusammenbeißen."
Anfang November steht zudem ein Fight in China auf dem Programm und im Dezember die Mixfight-Gala in Frankfurt/Main, bei der sich Heinz den von ihm sooo begehrten Mixfight-Gürtel schnappen kann. Und vielleicht, ja vielleicht klappt's auch noch mit "Bellator" in Las Vegas - zumindest den Grundstein dafür kann Jerome Heinz am übernächsten Samstag legen.
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