Trotz bärenstarker Auftritte der WM-Helden Friev und Bucur
Wieder Witten! Red Devils unterliegen erneut den Westfalen
VonOlaf Kubasikschließen
Gegen den KSV Witten haben die Red Devils Heilbronn die bislang einzige Niederlage in der Ringer-Bundesliga einstecken müssen. Es kommt zur Wiederholung...
Gegen den KSV Witten haben die Red Devils Heilbronn noch eine Rechnung offen. Denn gegen die Westfalen kassierten die Teufel ihre bislang einzige Niederlage in dieser Ringer-Bundesliga.Saison - und das gleich im allerersten Kampf. Logo, dass das zum Start der Rückrunde am Samstagabend nach Revanche schreit. Markus Mackamul vom Trainerstab des Tabellenführers erklärt vor der geplanten Witten-Wiedergutmachung: "Wir freuen uns riesig auf das erneute Aufeinandertreffen, weil wir damals unsere Leistung noch nicht richtig abrufen konnten." Doch das gelingt diesmal auch nicht ganz. Wieder macht's Witten! 13:15-Niederlage.
Triple-Weltmeister Frank Stäbler steht zwar diesmal nicht im Aufgebot, doch mit dem WM-Dritten Taimuraz Friev bekommen die Fans in der Neckargartacher Römerhalle zumindest einen der zwei teuflischen Medaillengewinner von Budapest präsentiert. Aber zunächst steigt erstmal das blutjunge Eigengewächs Konstantin Schmidt vor den Augen von Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel auf die Matte. Warum? Weil der eingeplante Valentin Lupu, die geforderten 57 Kilo nicht auf die Waage bringen konnte. Klare Folge: technischer Überlegenheitssieg für Wittens Arthur Eisenkrein - 0:4-Rückstand. Danach verliert auch noch Stefan Kehrer. 0:6 aus Sicht der Devils.
Red Devils Heilbronn: Mit Dustin Scherf startet die Aufholjagd gegen den KSV Witten
Levan Metrevelli leitet in einem hart umkämpften Fight gegen den deutschen Junioren-Meister der Jahre 2017 und 2018, Ramzan Awtaew, die Wende ein, holt ein Pünktchen und erklärt nach dem 1:6 aus Devils-Sicht: "Ramzan ist ein richtig guter Junge, der mir das Leben schwer gemacht hat. Ich persönlich hoffe, es beim nächsten Mal wieder besser zu machen." Bogdan Eismont holt im Anschluss den nächsten Punkt. Mühsam ernährt sich das teuflische Eichhörnchen - bis Dustin Scherf kommt. Der gewinnt 12:0 gegen Gensche Gereev, kassiert drei Punkte und hadert im Anschluss dennoch etwas mit sich selbst: "Ich wollte den Überlegenheitssieg unbedingt, habe aber gemerkt, dass das harte Krafttraining unter der Woche seinen Tribut fordert." Mit 5:6 geht's demnach in die Halbzeit.
Die WM-Recken Taimuraz Friev und George Bucur bringen die Red Devils Heilbronn in Front
Auftritt Taimuraz Friev. Und der spanische WM-Dritte ist bestens aufgelegt, wie er echo24.de erklärt: "Mein Ziel ist es immer, die volle Punktzahl zu holen - aber heute wurde ich dich durch dieses wunderbare Publikum und die tolle Stimmung zum Ziel getragen." Das lautet: Überlegenheitssieg - auch dank der frenetischen Anfeuerung durch die Old Skool Heilbronn. Die Red Devils Heilbronn gehen damit erstmals in Führung: 9:6. Der nächste WM-Held der Teufel lässt sich ebenfalls nicht lumpen! George Bucur macht es Friev nach, siegt durch technische Überlegenheit und legt weitere vier Punkte zum 13:6 drauf. Noch drei Kämpfe...
Letzte Hoffnung der Red Devils Heilbronn ist Christian Fetzer. Doch der muss stilartfremd ran...
Marius Braun muss sich erwartungsgemäß dem amtierenden EM-Dritten Daniel Aleksandrov beugen, der vier Punkte für Witten holt. Eine gaaanz enge Kiste wurde erwartet - und die wird es nun auch. Der aufopferungsvoll fightende "Fabulous" Fabian Fritz dreht kurz vor Schluss ein 0:6 in ein 4:6 und gibt nur einen Punkt an Ilie Cojocari (WM-Dritter 2006) ab. 13:11. Jetzt muss Greco-Spezialist Christian Fetzer gewinnen, im Freistil, dazu in einer anderen Gewichtsklasse. Der Heilbronner Publikumsliebling gibt sein Bestes, kann der "Beinschere" Ibro Cakovics jedoch nicht entkommen. Witten gewinnt erneut knapp - diesmal mit 15:13.
Von wegen Hölle: Red Devils grüßen zur Halbzeit von ganz oben!
Fünfter Sieg in Folge: Auch Aachen-Walheim lernt die Devils kennen
Sieg in Nackenheim: Red Devils fegen den nächsten Gegner von der Matte
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