"Er muss den Karren aus dem Dreck ziehen"
Das sagen die Wehen-Fans zur Rehm-Verpflichtung
VonOlaf Kubasikschließen
Er ist zurück auf der Trainerbank und hat eine heikle Mission: Rüdiger Rehm muss Wehen Wiesbaden vor dem Abstieg retten.
Er ist zurück auf der Trainerbank. Und zwar in der Liga, die er aus dem Effeff kennt. Denn dort führte er die SG Sonnenhof Großaspach hin und etablierte sie, bevor er ein kurzes Gastspiel beim Zweitligisten Arminia Bielefeld gab. Jetzt lenkt Rüdiger Rehm die Geschicke beim SV Wehen Wiesbaden. Heikle Mission des 38-jährigen Fleiners: den Verein vor dem Abstieg aus der dritthöchsten Fußballklasse retten. Die Wehen-Fans halten jedenfalls große Stücke auf ihn.
Marc Nietzold heißt Rehm in Wiesbaden "herzlichst" willkommen: "Ich hoffe, dass er diesmal der Richtige ist, um uns in der Liga zu halten." Außerdem will sich Nietzold davon überraschen lassen, wie Rehm "mit diesem Kader" des Tabellenvorletzten den Rest der Saison arbeiten wird.
Michael Wejbera hat auf Rehm gehofft, als der Kandidatenkreis für die Nachfolge von Torsten Fröhling einigermaßen klar war. DENN: "In Großaspach hat er funktioniert! Und die Bedingungen kann man in etwa mit denen bei uns vergleichen." Was erwartet Wejbera vom Neuen? "Er muss nun erstmal den Karren aus dem Dreck ziehen und den Abstieg verhindern. Gleichzeitig muss er danach noch etwas entwickeln, damit es nächste Saison nicht wieder so aussieht und bald gar keiner mehr Bock hat, ins Stadion zu kommen."
Robin Lehman indes will erstmal abwarten. Seine Bitte an echo24.de: "Stellt uns die Rehm-Frage in vier Wochen wieder..." Machen wir. Versprochen!
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