Auf der Nordschleife

Neues Terrain für Verstappen: Red-Bull-Pilot sammelt Erfahrungen abseits der Formel 1

  • Simon Mones
    VonSimon Mones
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Nach seinem Miami-Trip lässt Max Verstappen keine Pause zu. Der Formel-1-As übt stattdessen auf dem Nürburgring und zieht trotz Tarnung Blicke auf sich.

Nürburgring – In der Formel 1 macht Max Verstappen so schnell keiner etwas vor. Das hat er in Miami mit der Pole-Position einmal mehr unter Beweis gestellt. Beim Großen Preis von Miami lief es dann jedoch nicht so gut für den Niederländer. Doch nach den Reisestrapazen der letzten Wochen legt Verstappen nicht die Füße hoch, sondern geht wieder auf Zeitenjagd. Allerdings nicht in einem Formel-Auto.

Verstappen fährt auf der Nordschleife – unter Pseudonym

Bekannterweise kennt Max Verstappen nur eines Rennenfahren. Sitzt der frisch gebackene Papa am heimischen Simulator und trainiert. In der GT World Challenge hat Verstappen sogar ein eigenes Team und tüftelt bei privaten Testfahrten selbst am Set-up. Meist auf abgeschirmten Strecken. Anders bei den offiziellen Probe- und Einstellfahrten Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) auf der Nordschleife. Dort gab der Formel-1-Weltmeister für Emil Frey Racing ordentlich Gas, wie die Kollegen von Auto, Motor und Sport berichten.

Max Verstappen in einem Ferrari 296 GT3 Nordschleifen-Luft geschnuppert.

Auch dieses Mal sollte der Einsatz von Verstappen eigentlich ein Geheimnis bleiben. Auf dem Ferrari 296 GT3 im Red-Bull-Design stand daher auch der Name Franz Hermann neben der niederländischen Flagge. Auf dem Helm und Rennanzug war jedoch der Name Max Verstappen zu lesen. Die Tarnung flog daher schnell auf.

Verstappen will Nordschleifen-Permit noch dieses Jahr erlangen

Verstappen nahm wohl nicht nur aus Langeweile an den Probe- und Einstellfahrten der NLS teil. Der Niederländer möchte dem Vernehmen nach noch in diesem Jahr die sogenannte Nordschleifen-Permit erlangen, wie Formel1.de schreibt. Diese Rennlizenz brauchen Rennfahrer, die an offiziellen Veranstaltungen der NLS oder dem legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teilnehmen wollen.

Das sind die Rennstrecken der Formel-1-Saison 2025

Luftaufnahme des Albert Park Circuit in Melbounre
Leere Rennstrecke in Shanghai.
Suzuka International Circuit
Bahrain International Circuit
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Etwas, woran Verstappen bereits Interesse geäußert hat. Vermutlich aber erst nach seiner Formel-1-Karriere. Wann der Niederländer dort seinen Helm an den Nagel hängt, steht aber noch in den Sternen. Auch wenn der Red-Bull-Pilot aktuell mit vielen Dingen nicht zufrieden ist. 2024 drohte er gar mit dem Rücktritt. Jüngst verpasste er sich zudem selbst einen Maulkorb – aus Angst vor weiteren Strafen. Eine Angst, die womöglich wieder verschwinden könnte, sollte Carlos Sainz Sr. im Dezember zum FIA-Präsidenten gewählt werden. (smo)

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