Freigabe für den Formel-1-Weltmeister
Verstappen-Knaller: Red-Bull-Berater macht irre Ankündigung für 2026
VonSönke Brederlowschließen
Max Verstappen hat Interesse an einem Start beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring: Berater Helmut Marko macht jetzt eine irre Ankündigung.
Nürburgring/Fuschl – Max Verstappen sorgte am vergangenen Wochenende für Aufsehen: Zwischen den Formel-1-Rennen in Monza und Aserbaidschan (alle TV-Zeiten im Überblick) trat der aktuelle Weltmeister auf der Nürburgring-Nordschleife an, um seinen „Führerschein“ für das 24-Stunden-Rennen zu machen – und dort könnte der Niederländer schon im kommenden Jahr starten!
Denn sein aktueller Arbeitgeber Red Bull hat dafür bereits grünes Licht gegeben: „Ja“, bestätigt Motorsportberater Dr. Helmut Marko in einem Interview mit sport.de, dass Verstappen im nächsten Jahr tatsächlich am beliebten Langstreckenklassiker teilnehmen dürfte. Es ist kein Geheimnis, dass der Formel-1-Weltmeister den Start bereits ins Auge gefasst hat.
Verstappen könnte 2026 beim 24-Stunden-Rennen starten
Der Zeitplan wäre jedenfalls perfekt: Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring findet 2026 in der zweiwöchigen Formel-1-Pause zwischen Miami (3. Mai) und Montreal (24. Mai) statt. Verstappen müsste also kein Formel-1-Rennen aussetzen und könnte dennoch in der „Grünen Hölle“ an den Start gehen.
Marko zeigt sich begeistert: „Ich finde es toll, dass ein Formel-1-Fahrer, der ja neben den Rennen mannigfache Verpflichtungen hat – Simulator, Marketing- und PR-Termine – sich dann noch mit einer riesigen Begeisterung die Zeit für so etwas nimmt“, sagt der Österreicher, der ein gutes Verhältnis zum viermaligen Weltmeister pflegt.
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„Und dann noch dieses deutsche Prozedere, dass ein vierfacher Weltmeister beweisen muss, dass er mit einem 240 PS starken Porsche um den Ring fahren kann, ist einmalig“, kann sich Marko einen Seitenhieb gegen den speziellen „Nordschleifen-Führerschein“ nicht verkneifen. Den hatte Verstappen am vergangenen Wochenende erhalten.
„Aber das hat er alles auf sich genommen, obwohl er bestimmt schon 1000 Runden im Simulator um den Nürburgring gedreht hat“, betont der 82-jährige Österreicher. „Er kam also nicht unvorbereitet.“ Jetzt, wo Verstappen die Fahrerlaubnis in der Tasche hat, werden die Planungen mit Blick auf 2026 beginnen.
Der Niederländer könnte schon in weniger als zwei Wochen, genauer gesagt am 27. September, auf die Nordschleife zurückkehren – diesmal jedoch im Ferrari 296 GT3. „Der Nürburgring und die Nordschleife sind natürlich etwas, was jeden Racer wahnsinnig fasziniert“, weiß Helmut Marko, der früher selbst als Rennfahrer aktiv war.
„In der Zeit, in der unser Auto nicht wettbewerbsfähig war, war das für ihn die große Leidenschaft. Jetzt funktioniert beides“, erinnert der Red-Bull-Berater daran, dass Verstappen das letzte Formel-1-Rennen in Monza gewonnen hat. „Ich bin sicher, er wird antreten und er wird dann so vorbereitet sein, dass er auch um den Gesamtsieg mitmischt.“ (SoBre)
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