Aber wohl nicht wegen des Datenskandals

VfB-Chaos geht weiter: Aufsichtsrat tritt zurück - der nächste Bitte!

Aufsichtsrat Hermann Ohlicher vom VfB Stuttgart im Stadion.
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Aufsichtsrat Hermann Ohlicher ist beim VfB Stuttgart zurückgetreten.
  • Tobias Becker
    VonTobias Becker
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Das Chaos in der Führungsebene des VfB Stuttgart nimmt kein Ende. Nun tritt auch ein Aufsichtsratsmitglied zurück.

Nach dem Rauswurf der Vorstände Jochen Röttgermann und Stefan Heim, den Rücktritten der Vereinsbeiräte Claudia Maintok und James Bührer, trat zum Wochenbeginn bereits Präsidiumsmitglied Rainer Mutschler zurück. Die Reaktionen der Fans auf den Rücktritt von letzterem waren eindeutig und knallhart. Wer nun aber dachte, am Montag wird bei VfB Stuttgart im Anschluss durchgeatmet, bevor es womöglich im Laufe der Woche weitere Personalentscheidungen im Zuge der Aufklärung des Datenskandals gibt, der irrt.

Am späten Nachmittag berichtet der Kicker von einem weiteren, etwas unerwartetem Rücktritt, der nun auch das letzte Führungsorgan des VfB Stuttgart betrifft: Den Aufsichtsrat. So tritt Hermann Ohlicher zurück. Aber: Der Meisterspieler von 1984 steht gar nicht wegen des Datenskandals im Fokus...

VfB Stuttgart: Aufsichtsrat Hermann Ohlicher (r.) mit Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger.

Ohlicher macht wohl aus gesundheitlichen Gründen Platz und war bereits in der jüngeren Vergangenheit kaum noch als Aufsichtsrat tätig, obwohl er diesem angehörte. Wie der Kicker schreibt, wurde er im Präsidialrat, dem er ebenfalls angehörte, zuletzt von Rainer Adrion vertreten. Es zwar nichts mit dem Chaos beim VfB Stuttgart zu tun, wird dieses aber nicht unbedingt verbessern, da erneut eine Führungskraft geht.