In Stuttgart hat sich was getan im Abstiegskampf

VfB: Und bist du nicht willig, so brauch' ich Willig!

  • Dominik Jahn
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VfB Stuttgart: Nico Willig hat der Mannschaft neues Leben eingehaucht.

VfB Stuttgart-Trainer Nico Willig (links) und Co-Trainer Francisco Vaz bejubeln den Sieg gegen Borussia Mönchengladbach.

Nach dem 0:6 beim FC Augsburg hat wohl niemand damit gerechnet, dass der VfB Stuttgart mit Neu-Trainer Nico Willig gegen Borussia Mönchengladbach etwas gebacken bekommt.

VfB Stuttgart: Eine andere Mannschaft unter Nico Willig

Doch beim VfB gilt wohl: Und bist du nicht willig, so brauch' ich Willig! Die Mannschaft war über die 90 Minuten kaum wiederzuerkennen. Voller Einsatz. Laufbereitschaft über die komplette Spielzeit. Mutig.

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Auch VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger war nach dem Abpfiff am Mikrofon bei Sky begeistert vom Auftritt der Truppe und von Nico Willig: "Wir haben das am Ende erkämpft und sind überglücklich. Er hat viele Gespräche geführt und schnell einen Matchplan gefunden."

VfB: Mehr Druck auf den Gegner, mehr Chancen

Was war anders? Der VfB versuchte immer zu pressen, früh Druck auf den Gegner auszuüben. Die Spieler haben nach vorne gearbeitet und haben sich dadurch Chancen erspielt. Und als die Luft raus war und Gladbach ins Rollen kam, hat der VfB Stuttgart kollektiv verteidigt. Willig: "Entweder haben wir vorne früh attackiert oder hinten tief verteidigt. Die Jungs haben toll gearbeitet."

Die Zukunft: Hitzlsperger sucht trotzdem einen neuen Trainer!

Für VfB-Trainer Nico Willig war allerdings wichtig zu erwähnen, dass bei aller Freude noch nicht alles super war. Zu oft leistete sich seine Mannschaft leicht Fehler im Aufbau: "Wir haben sowohl hoch als auch tief verteidigt, wir haben beide Phasen gesehen in diesem Spiel. Und natürlich haben wir auch Glück gehabt."

VfB Stuttgart: Abgeschriebene Spieler blühen auf

Und auch Sieg-Torschütze Anastasios Donis war heute endlich mal wieder WILLIG! Unter Ex-Trainer Markus Weinzierl kam der Grieche eher nicht mehr zum Einsatz. Und wenn, dann waren seine Auftritte eher enttäuschend.

Jetzt sorgte Donis nach sechs Spielen ohne Sieg für den ersten Zu-Null-Sieg in der Rückrunde: "Wir haben heute aggressiv gespielt, 100 Prozent gegeben und uns so den Sieg verdient. Man hat eine andere Mannschaft gesehen im Vergleich zur Vorwoche. Jetzt müssen wir so weitermachen."

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