Kritik wird lauter
Wolf und Hitzfeld: Kein Verständnis für Reschkes "Not-Lüge"
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Korkuts Trainerkollegen kritisieren VfB Stuttgarts Manager Michael Reschke für sein Verhalten im Umgang mit dem Ex-Coach.
Die Kritik an Manager Michael Reschke vom VfB Stuttgart reißt nicht ab. Nun haben sich auch die beiden Ex-VfB-Coaches Hannes Wolf und Ottmar Hitzfeld zu Wort gemeldet. Und beide haben nur wenig Verständnis für den Umgang mit ihrem Trainerkollegen Tayfun Korkut.
"Das ist schon krass, dass sich das innerhalb von ein paar Stunden so dreht und dass klar ist, dass man es vorher schon wusste, zumindest, dass es passieren kann", sagte Wolf in einem Video-Interview mit kicker.tv. Der frühere Erfolgstrainer Hitzfeld sieht das genauso: "So, wie das in Stuttgart passiert ist, ist das kein guter Stil. Ich finde das respektlos. Man sollte offen miteinander umgehen."
VfB Stuttgart: Andere Lösung für Korkut-Frage wäre wünschenswert gewesen
Beide ehemaligen Stuttgarter Trainer hätten sich stattdessen eine andere Lösung gewünscht. Hitzfeld sagte, Reschke hätte bei der Trainerfrage rhetorisch geschickter agieren und sich eine Hintertür offen lassen müssen." Wolf formulierte es sogar noch drastischer: "Die beste Möglichkeit wäre gewesen, gar kein Interview zu geben. Ich glaube nicht, dass man das muss. Da hätte man als Sportdirektor auch einfach darauf verzichten können."
Reschke hatte sich am Samstagabend nach der 1:3-Niederlage bei Hannover 96 zunächst vor Korkut gestellt, ihn wenige Stunden später aber dennoch beurlaubt. Anschließend gab er zu, bewusst die Unwahrheit gesagt zu haben. Inzwischen wurde Markus Weinzierl als neuer Trainer der Schwaben vorgestellt.

