Neuerung für Angestellte

Schwarz-Gruppe kippt Home-Office: Was für Kaufland und Lidl-Mitarbeiter gilt

  • Juliane Reyle
    VonJuliane Reyle
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Die Schwarz-Gruppe verkündet eine neue Homeoffice-Regelung. Angelstelle müssen wieder mehr ins Büro. Was gilt für Kaufland und Lidl-Mitarbeiter?

Werden Kaufland und Lidl-Mitarbeiter wieder mehr im Büro sein müssen? Die großzügige Homeoffice-Regelung der Schwarz-Gruppe gehört in einigen Unternehmensbereichen der Vergangenheit an. Wie die Heilbronner Stimme berichtet, müssen Beschäftigte bestimmter Abteilungen künftig wieder verstärkt ins Büro zurückkehren. Aber nicht jeden trifft es gleich. Was gilt für Angestellte von Kaufland und Lidl?

Neue Homeoffice-Regelung der Schwarz-Gruppe: Das gilt für Kaufland- und Lidl-Mitarbeiter

Ab dem 1. März gilt für die Mitarbeitenden von Schwarz Corporate Solutions, Schwarz Corporate Affairs und Sportmarketing eine neue Präsenzpflicht. Laut der offiziellen Mitteilung des Unternehmens, die der Heilbronner Stimme vorliegt, sollen sie mindestens drei Tage pro Woche im Büro arbeiten und können nicht mehr fünf Tage im Homeoffice bleiben. Gilt das auch für die Tochterfirmen Kaufland und Lidl?

Während für einige Abteilungen der Schwarz-Gruppe die Homeoffice-Möglichkeiten also eingeschränkt werden, bleiben die Sparten Kaufland, Lidl, Prezero und Schwarz Digits von der Neuregelung unberührt. Dort gilt weiterhin die seit 2022 bestehende Regelung, die bis zu fünf Tage mobiles Arbeiten ermöglicht. Es gilt allerdings zu bedenken, dass Jobs, deren Arbeit vor Ort ausgeführt werden muss, von der Homeoffice-Regel unberührt bleiben. Ebenfalls interessant – erst letztes Jahr wurden die Gehaltstabellen der Schwarz-Gruppe enthüllt: So viel verdienen die Mitarbeiter.

Kein Homeoffice: Warum müssen Mitarbeiter der Schwarz-Gruppe wieder ins Büro?

In der Mitteilung des Unternehmens heißt es, dass die bisherige Homeoffice-Praxis „sehr unterschiedlich interpretiert“ wurde. Zudem hätten viele Mitarbeitende den Wunsch nach mehr persönlichem Austausch im Büro geäußert. Die neue Regelung soll für mehr Klarheit und Einheitlichkeit sorgen.

Schwarz-Gruppe kippt Homeoffice: Heißt es für Kaufland und Lidl-Mitarbeiter bald – zurück ins Büro?

Diese Anpassung betrifft vor allem Beschäftigte am Standort Neckarsulmer Stiftsberg. Die genaue Anzahl der betroffenen Angestellten wurde nicht veröffentlicht, es wird jedoch von mehr als 1000 Mitarbeitenden ausgegangen. Warum es Mitarbeiter von Kaufland und Lidl nicht trifft ist aber nicht bekannt.

Bereits vor einem Jahr wollte die Schwarz-Gruppe eine ähnlich strikte Homeoffice-Regelung einführen. Damals wurde die Entscheidung nach Medienberichterstattung in mehreren Medien jedoch nicht umgesetzt. Andere Großunternehmen wie SAP, die Deutsche Bank und Bechtle haben hingegen bereits feste Büropräsenzpflichten eingeführt. Ein Unternehmen der Schwarz-Gruppe übernimmt seit 2024 auch die Müllabfuhr im ganzen Kreis Heilbronn.

Rubriklistenbild: © Schwarz Gruppe

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