Vorzeitiger Ruhestand ohne Abschläge

Trick für früheren Ruhestand – so funktioniert der Kauf von Rentenpunkten

  • Julia Cuprakowa
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Wer früher in Rente gehen will, muss mit Abschlägen rechnen. Diese können jedoch durch den Kauf von Rentenpunkten ausgeglichen werden.

Für viele Deutsche ist die Rente ein wichtiges Thema. Schließlich kann man im Ruhestand endlich die Füße hochlegen und die Seele baumeln lassen. Manche Rentner wandern sogar aus und genießen ihren Lebensabend unter Palmen. Welche Länder sich dafür am besten eignen, verrät echo24.de in einem Artikel.

Doch bevor es so weit ist, muss erst einmal in die Deutsche Rentenversicherung investiert werden. Wer zusätzliches Geld zur Verfügung hat, kann sich auch Rentenpunkte – oder auch Rentenjahre – kaufen. Damit hat man die Möglichkeit, früher und ohne Abschläge in Rente zu gehen.

Trick für frühen Ruhestand – möglich durch den Kauf von Rentenpunkten

Wer besonders schwere Arbeit verrichtet, zum Beispiel im Bergbau, kann früher in Rente gehen – ohne Abschläge. Aber auch viele andere Arbeitnehmer aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen träumen davon, früher in Rente zu gehen. Wären da nur nicht die Abschläge, die man dabei in Kauf nehmen muss. Um diese auszugleichen, können Betroffene sogenannte Rentenpunkte kaufen. Das ist übrigens ein umgangssprachlicher Begriff für freiwillige Sonderzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung, wie die „Allianz“ erklärt.

Der Ausdruck „Rentenpunkte kaufen“ ist zudem missverständlich, weil er den Eindruck erweckt, jeder könne nach Belieben in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen und einfach Rentenpunkte dazukaufen. Dies ist nicht der Fall. Freiwillige Sonderzahlungen in die gesetzliche Rente dienen ausschließlich dem Nachteilsausgleich und sind nur in begrenztem Rahmen als Nachzahlung zum Beispiel für Ausbildungszeiten oder als Ausgleichszahlung bei vorzeitigem Rentenbeginn überhaupt möglich. Allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, bevor Rentenpunkte gekauft werden können.

Rentenpunkte kaufen – diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein

Viele Deutsche träumen davon, früher in Rente zu gehen. Mit 55 Jahren in den Ruhestand – doch das bleibt für die meisten wohl nur ein Traum. Der Grund: Man kann maximal vier Jahre vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente gehen und das auch nur, wenn man mindestens 35 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat. Und das auch nur mit Abschlägen. Aber: Es gibt einen Trick, mit 61 Jahren in Rente zu gehen.

Die Top 10 der besten Länder für die Rente im Ausland

Der Sandstrand in San Andres (Kolumbien).
Blick auf die Insel Kho Mak in Thailand
Der Hafen von Portofino, Genua in Italien
Étretat in der Normandie (Frankreich)
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Wer jedoch früher in den Ruhestand gehen und trotzdem die volle Rente beziehen möchte, kann Rentenpunkte kaufen. Denn Rentenabschläge können durch den Kauf von Rentenpunkten ausgeglichen werden. Aber wie viel kostet ein Rentenpunkt?

Kauf von Rentenpunkten – mit diesen Kosten ist zu rechnen

Ein Rentenpunkt kostet so viel, wie man für ein Durchschnittseinkommen in diesem Jahr an Rentenbeiträgen gezahlt hätte. Zur Berechnung verwendet die Deutsche Rentenversicherung ein geschätztes Durchschnittseinkommen aller Rentenbeitragszahler in Deutschland, das sogenannte „vorläufige jährliche Durchschnittsentgelt in der Rentenversicherung“.

Da das Durchschnittsentgelt jedes Jahr unterschiedlich hoch ist, sind auch die Rentenpunkte jedes Jahr unterschiedlich teuer. Im Jahr 2024 kostet ein Rentenpunkt West 8.436,59 EUR und ein Rentenpunkt Ost 8.320,11 EUR. Rentenpunkte können übrigens erst ab dem 50 Lebensjahr erworben werden, zudem notwendig ist ein Anspruch auf Altersrente und die Möglichkeit, früher und mit Abschlägen in Rente zu gehen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Fotomontage: echo24.de

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