Risiko für Allergiker

Gefahr im Blumenstrauß am Valentinstag: Diese Gift-Pflanzen besser meiden

  • Juliane Reyle
    VonJuliane Reyle
    schließen

Wer seinen Liebsten eine Freude machen will, greift am Valentinstag gerne zum Blumenstrauß. Doch einige Frühlingspflanzen sind giftig.

Blumensträuße sind beliebte Geschenke am Valentinstag. Doch in ihnen kann sich eine unsichtbare Gefahr verbergen. Besonders Frühlingspflanzen können giftig sein. Manch eine Blüte, Zwiebel oder Grünzeug ist für Hund, Katze, Kaninchen, Baby oder Kleinkind schädlich oder tödlich. Bei einigen giftigen Frühlingsblumen ist sogar das Anfassen verboten.

Giftige Blumen im Valentinsstrauß: Frühlingspflanzen besser meiden

Folgende Blumen sollten besser nicht ins Haus:

  • Osterlilien
  • Maiglöckchen
  • Narzissen / Osterglocke
  • Hyazinthen

Giftige Blumen im Osterstrauß: So gefährlich sind Lilien, Maiglöckchen und Co.

Nicht nur an Weihnachten gibt es tödliche Gefahren für Haustiere, auch an anderen Feiertagen gibt es genug Risiken. Wer es im Strauß am Valentinstag frühlingshaft mag, greift mitunter zu Lilien, Maiglöckchen, Narzissen und Hyazinthen. Osterlilien gibt es im Fachgeschäft bereits jetzt, sie haben besonders elegante Blüten und sind deshalb als Dekoration sehr beliebt. Doch Vorsicht ist geboten, besonders, wenn Haustiere im Haus sind. Die Blumen gelten als stark giftig und können bei Katzen und anderen Kleintieren schwere gesundheitliche Schäden verursachen. Unter anderem Nierenversagen oder sogar den Tod, wie Focus schreibt.

Maiglöckchen sind zarte, duftende Blumen, die auch häufig in Frühlingssträußen verwendet werden. Aber auch sie können gefährlich sein, besonders wenn sie von Kindern oder Haustieren gegessen werden. Alle Teile des Maiglöckchens sind giftig und können zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und in schweren Fällen zu Herzrhythmusstörungen und Tod führen, wie Medinstrukt schreibt. Auch HNA berichtet über giftige Maiglöckchen und was jeder über sie wissen sollte.

Typische Frühlingsblumen im Strauß: Narzissen und Hyazinthen sind giftig

Narzissen, auch Osterglocken genannt, sind wegen ihrer leuchtend gelben Farbe und ihres fröhlichen Aussehens eine beliebte Wahl für Ostersträuße. Sie enthalten Alkaloide, die beim Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden führen können. Es ist ratsam, Narzissen außerhalb der Reichweite von neugierigen Haustieren und Kindern zu halten. Der Verzehr größerer Mengen von Narzissenzwiebeln kann sogar zu Lähmungserscheinungen, Kollaps und im schlimmsten Fall zum Tod führen, wie Mein schöner Garten schreibt.

Hyazinthen sind für ihren intensiven Duft und ihre leuchtenden Farben bekannt und werden auch häufig als Frühlingsdekoration und in Blumenarrangements verwendet. Obwohl sie nicht so giftig sind wie andere Frühlingsblumen, können Hyazinthen bei Haustieren Magen-Darm-Beschwerden verursachen, wenn sie gefressen werden. Es ist daher ratsam, Hyazinthen außerhalb der Reichweite von Haustieren aufzustellen oder sie durch sicherere Alternativen zu ersetzen. Laut Fleurop enthalten Hyazinthen Salze der Oxalsäure und Saponine. Die Blüten können bei Menschen allergische Reaktionen auslösen oder ihr Duft Kopfschmerzen verursachen.

Alternative Blumen für den bunten Strauß zu den Feiertagen

Dennoch muss niemand auf einen bunten Strauß am Valentinstag verzichten. Es gibt Blumen, die nicht oder zumindest weniger gefährlich sind - Rosen zum Beispiel. Aber auch andere sind unbedenklich:

  • Tulpen
  • Veilchen

Tulpenblüten sind sogar essbar. Wie der MDR schreibt, beschreiben manche den Geschmack als „neutral“. Der Rest der Tulpen sollte aber lieber nicht gegessen werden und Tulpenzwiebeln sind sogar giftig. Wer diese isst, muss wiederum mit Erbrechen und Durchfall rechnen.

Das Veilchen hingegen ist sogar rundum gesund, wie der ARD erklärt. Die Blumen enthalten Vitamine und Mineralien, werden zum Kochen, Würzen oder als Heilmittel eingesetzt. Doch nicht nur Blumen bergen Gefahr, auch Kiffen ist für Hunde und Katzen gefährlich.

Rubriklistenbild: © Zoonar.com/Robert Kneschke/Imago