Liste zeigt Alternativen
Gefahr im Haus: Diese beliebten Pflanzen sind für Haustiere giftig
VonMichaela Ebertschließen
So schön sie auch sind, so gefährlich können sie auch sein: Wer Zimmerpflanzen in der Wohnung hat, sollte darauf achten, dass sie für das Haustier nicht giftig sind.
Viele Mieter müssen sich mit rechtlichen Angelegenheiten herumschlagen, wenn sie wollen, dass bei ihnen ein Haustier einzieht. Doch nicht nur das: Bevor das gemeinsame Leben mit dem Vierbeiner in der eigenen Wohnung beginnt, sollte das Heim von Pflanzen befreit werden, die dem Tier schaden könnten. Einige beliebte Zimmerpflanzen sind besonders giftig.
Giftige Pflanzen in der Wohnung: Liste zeigt, welche für das Haustier gefährlich sind
Gerade exotische Zimmerpflanzen wie Fensterblatt (Monstera) oder Pfeilblatt (Alocasia) sind bei vielen beliebt. Für Hund und Katze sind sie allerdings giftig. Im Fensterblatt etwa stecken Gifte wie Oxalsäure oder Resorcinol – und zwar in Blättern, Blüten und Wurzeln. Weitere giftige Pflanzen sind zum Beispiel:
- Efeutute (Epipremnum)
- Geigenfeige (Ficus lyrata)
- Birkenfeige (Ficus benjamin)
- Einblatt (Sphatiphyllum).
Knabbern Haustiere an einer der genannten Pflanzen, kann es zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen in Form von Vergiftungserscheinungen kommen. Vor dem Pflanzenkauf sollten Haustierbesitzer daher immer checken, ob das Objekt der Begierde nicht vielleicht doch giftig für Bello oder Mauzi ist. Dafür kann man beispielsweise das Internet oder fachkundiges Personal zurate ziehen. Wer bereits giftige Pflanzen zu Hause hat, sollte sie in einem Raum platzieren, zu dem der Vierbeiner keinen Zugang hat.
Mit dem Haustier in der Wohnung leben: Diese Zimmerpflanzen sind ungiftig
Ungiftige Alternativen sind laut BNA unter anderem:
- Korbmarante (Calathea)
- Goldfruchtpalme (Dypsis lutescens)
- Ufopflanze (Pilea)
- Geldbaum (Crassula)
Häufig haben Tiere das Bedürfnis, an frischem Grün zu knabbern. Auch hier kann man Abhilfe schaffen und für Abwechslung auf dem Speiseplan sorgen. Denn das Kriechende Schönpolster (Callisia) oder verschiedene Küchenkräuter sind für Haustiere unbedenklich. Auch ungiftige Wildkräuter, Salate oder Getreidesprossen wie Weizengras sind willkommene Leckerbissen. Letztere kann man sogar auf der Fensterbank vorziehen.
Von der giftigen Pflanze gefressen? Was Haustierbesitzer tun sollten
Wer bemerkt, dass der tierische Mitbewohner an einer giftigen Pflanze geknabbert hat, sollte eine Tierarztpraxis aufsuchen. Wichtig: Für eine gezielte Behandlung sollte man dem Tierarzt mitteilen können, welche Pflanze angenagt wurde oder zumindest aussagekräftige Fotos vom Gewächs zeigen können. Denn es gibt unterschiedliche Pflanzengifte. Tipp: Wer den Pflanzennamen nicht mehr weiß, kann auch mithilfe einer App herausfinden, um welches Exemplar es sich handelt.
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