Bei Lidl und Kaufland und Co.
Auf diese Produkte sollten Kunden jetzt besser verzichten
VonJuliane Reyleschließen
Im Winter lieber auf den Kauf verzichten: Welches Obst und Gemüse Kaufland- und Lidl-Kunden jetzt besser meiden sollten.
Gesund, nachhaltig und umweltfreundlich? Einfach nur einkaufen ist für die meisten Kunden kaum noch möglich. Sie achten auf Gesundheit, Regionalität oder Herstellung. Doch einige Produkte von Kaufland, Aldi, Lidl und Co. fallen derzeit bei verschiedenen Kriterien durch, wie Experten warnen. echo24.de erklärt, auf welche Lebensmittel Kunden derzeit besser verzichten sollten. Lidl wirft einige Produkte sogar „ab sofort“ aus dem Sortiment.
Bei Kaufland und Lidl jetzt besser nicht kaufen: Erdbeeren, Obst und Co.
Erdbeeren, Physalis, Kiwis oder Mangos – viele Obstsorten brauchen eine warme und helle Umgebung, um zu gedeihen, und werden deshalb im Winter hauptsächlich im Ausland angebaut. Die Früchte werden dann aus dem Ausland importiert, zum Beispiel aus Spanien, Israel oder den USA. Vor allem Erdbeeren kommen laut „Thüringen24“ häufig aus dem Ausland. Die Arbeitsbedingungen auf den dortigen Plantagen seien jedoch oft ausbeuterisch und die Anbaumethoden fragwürdig.
Auch „Merkur“ empfiehlt, im Winter auf Erdbeeren aus deutschen Supermärkten und Discountern zu verzichten. Der Export der beliebten Frucht sei nicht umweltfreundlich und auch der Kauf von Erdbeeren aus der Region habe seine Tücken. Deutsche Erdbeeren müssen im Winter in Gewächshäusern mit künstlicher Beleuchtung angebaut werden. Das bedeute einen enormen Energieverbrauch, schreibt „Merkur“. Statt zu überlegen, ob Erdbeeren probieren bei Kaufland verboten ist, sollten Kunden auf den Kauf der Frucht komplett verzichten.
Das sollten Kunden im Winter nicht kaufen: Beeren aus dem Ausland und Salat
Doch „myself“ warnt sogar generell vor dem Kauf von Beeren im Wintern. Demnach sollten Kaufland- und Lidl-Kunden nicht nur auf Erdbeeren, sondern auch auf Himbeeren, Blaubeeren und Co. verzichten. Laut „myself“ kommt es beim Anbau der Beeren zu „massiven Einsatz von Pestiziden“ und hohem Wasserverbrauch. Im Winter sollte deshalb lieber auf Tiefkühlbeeren zurückgegriffen werden. Folgende Beeren werden im Winter meist importiert:
- Heidelbeeren
- Himbeeren
- Erdbeeren
Blattsalate wie Kopfsalat kommen im Winter oft aus beheizten Gewächshäusern. Dies führt nicht nur zu einem geringeren Geschmack, sondern auch zu einem geringeren Nährstoffgehalt. Stattdessen sollten regionale Salate wie Feldsalat, Chicorée oder Endiviensalat bevorzugt werden, wie „Merkur“ schreibt.
Regionale Äpfel? Auf diese Kaufland- und Lidl-Sorten sollten Kunden jetzt verzichten
In der Obst- und Gemüseabteilung lohnt sich generell ein Blick auf die Herkunft der Lebensmittel. Bis Mitte Dezember sind deutsche Äpfel wie Cox Orange, Jonagold oder Elstar erhältlich, wie „Thüringen24“ schreibt. Aber auch importierte Äpfel liegen in den Regalen. Doch Obst aus Übersee verursacht unnötigen Energieaufwand durch Kühlung und ist daher ökologisch bedenklich. Auf Apfelsorten aus dem Ausland sollte deshalb aus umwelttechnischen Gründen verzichtet werden.
Tomaten, Gurken, Zucchini: Was Kaufland- und Lidl Kunden nicht kaufen sollten
Auch in Deutschland wachsen Tomaten. Vor allem im Sommer und Spätsommer kann das Gemüse geerntet werden. In der kalten Jahreszeit werden jedoch fast alle Tomaten importiert. Das Gemüse kommt dann aus den Niederlanden, Spanien und Frankreich. Dort werden Tomaten in Gewächshäusern angebaut, was mit einem hohen Energieverbrauch verbunden ist, wie „myself“ schreibt.
Ähnlich sieht es bei Gurken und Zucchini aus. Neben dem geringeren Nährstoffgehalt und den negativen Auswirkungen auf die Umwelt ist importiertes Obst und Gemüse jedoch meist auch teurer.
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