Kundin fragt nach
Kaufland-Kassenzettel sorgt für Verwirrung – ein kleines Detail fällt auf
VonTobias Beckerschließen
Nach dem Einkaufen überprüft eine Kundin den Kassenzettel von Kaufland. Dabei fällt ihr ein kleines Detail auf. Sie fragt daraufhin über Facebook nach.
Wer beim Einkaufen den Kassenzettel überprüft, dem fallen hier und da kleine Fehler auf. Ob bei Lidl in Neckarsulm, Kaufland in Heilbronn oder Aldi in Stuttgart – Fehler passieren überall, sind aber meist nicht beabsichtigt. Ein Blick auf den Zettel lohnt sich dennoch, um zu verhindern, möglicherweise zu viel zu bezahlen. Manchmal fallen aber auch ganz andere Dinge auf, so ist es einer Kundin in Gera (Thüringen) passiert.
Selbes Produkt, unterschiedliche Mehrwertsteuer? Verwirrung um Kaufland-Kassenzettel
Verwirrung bei Kaufland! Aber was ist passiert? Eine Kundin war in der Filiale in Gera (Thüringen) einkaufen und hatte sich mehrere Haferdrinks in den Einkaufswagen gelegt. Das Problem dabei war jedoch keineswegs die Größe des Einkaufs, die mit einfachen Tricks der Supermärkte beeinflusst wird. Beim checken des Kassenzettels fiel der Frau etwas auf.
„Der Kassenbon ist vom 20.03.2023. Wie man sieht, habe ich 3 verschiedene Haferdrinks zum Probieren gekauft“, beginnt die Kundin auf der Kaufland-Facebook-Seite, dann kommt sie zum Problem: „Nun ist mir aufgefallen, dass 2 davon mit 19% Mehrwertsteuer aufgeführt sind und einer mit 7%.“ Hoppla, dieselbe Produktsorte und unterschiedliche Mehrwertsteuer. Wie es dazu kommt, wollte auch die Kaufland-Kundin wissen und fragte deshalb nach.
Kaufland reagiert auf Kassenzettel-Verwirrung – so antwortet der Supermarkt
Das Social Media-Team von Kaufland antwortet der Kundin gewohnt höflich. „Sende uns doch gerne mal deine E-Mail-Adresse per Direktnachricht, damit unsere Kollegen dir genaueres dazu sagen können“, so die Bitte des Supermarktes. Eine Erklärung bleibt Kaufland auf Facebook unter dem Kassenzettel-Posting der Kundin schuldig, aber anscheinend wurde das Problem per persönlicher Nachricht geklärt.
echo24.de hat direkt bei Kaufland nachgefragt, um zu erfahren, was es mit der unterschiedlichen Mehrwertsteuer auf sich hat. Die Antwort ist kurz, aber einfach. Kaufland antwortet auf die Nachfrage: „Vielen Dank für Ihre Anfrage. Auf Milchersatzartikel wird eine Mehrwertsteuer von 19 Prozent erhoben. In dem von Ihnen genannten Fall liegt leider ein Fehler vor, den wir mittlerweile korrigiert haben.“
Rubriklistenbild: © Michael Gstettenbauer/Imago,Facebook Kaufland, Collage echo24.de
